Kreisliga Süd – Bericht 12.9.

6. Spieltag – Kreisliga Süd

Trotz Magerkost weiter Erster

In den drei Samstag-Partien der 6. Runde der Fußball-Kreisliga Süd hat es zwei kleine Überraschungen gegeben. Spitzenreiter BSC Freiberg II kam auf eigenem Platz gegen Schlusslicht SSV Sayda nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Und in der torreichsten Begegnung des Spieltages gewann die LSV Großhartmannsdorf das Verfolgerduell bei der Reserve des SV Lichtenberg mit 6:3 (4:2). „Das ist natürlich ganz, ganz mager“, erklärte Lars Bretschneider nach dem Remis gegen den SSV. „Wir haben viel zu umständlich gespielt und standen uns selbst auf den Füßen“, ärgerte sich der Trainer der BSC-Reserve. Sein Team habe sich Chancen in Hülle und Fülle erarbeitet, doch mehr als das 1:0 durch West (60.) sprang nicht heraus. Die Gäste aus Sayda, deren Torhüter Hillig eine starke Leistung bot, nutzten in der 72. Minute eine ihrer wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich und hatten in der Schlussphase sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Freiberg bleibt trotz der Magerkost mit 13 Punkten Klassenprimus, da die Partie von Verfolger Bräunsdorf (10) in Brand-Erbisdorf verlegt worden war.
In Lichtenberg sahen 78 Zuschauer neun Treffer, drei für die Platzherren und sechs für Landspielvereinigung. Eröffnet wurde das muntere Toreschießen durch LSV-Torjäger Reinsch, der mit dem 1:0 seinen sechsten Saisontreffer erzielte. Petermann steuerte zwei Tore zum Gästesieg bei, Kurzhals traf für die SVL-Reserve doppelt. (Freie Presse/Holk Dohle)

Aufsteiger holt Punkt beim Mitfavoriten

In der Partie des erneut stark ersatzgeschwächten TSV Großwaltersdorf gegen den Aufsteiger TSV Falkenau sahen 225 Zuschauer gestern Nachmittag hektische 90 Minuten ohne Tore. Die Gäste begannen selbstbewusst und erarbeiteten sich schnell Vorteile. Zählbares kam dabei aber selten heraus. Nach reichlich 20 Minuten fanden auch die Platzherren ins Spiel, und die Partie verlief ausgeglichen – nun mit Chancenvorteilen für Großwaltersdorf. Gegen Ende der ersten Hälfte wurde das Spiel ruppiger. Viele Unterbrechungen ließen nur selten Spielfluss zu.
Falkenau blieb auch nach der Pause bei schnellen Kontern gefährlich, die richtig dicken Möglichkeiten hatte aber Großwaltersdorf, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Negativer Höhepunkt: ein verschossener Elfmeter in der 55. Minute. So trennten sich die Teams am Ende torlos. Falkenaus Ringel sah in der Schlussminute die Ampelkarte. (Freie Presse/SCR)

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