Bezirksklasse – 5.9.

Bezirksklasse – 3. Spieltag

TSV Flöha – SV Barkas Frankenberg  1:3 (1:3)

Der TSV Flöha konnte gestern im heimischen Auenstadion den SV Barkas Frankenberg nicht von der Tabellenspitze stoßen und unterlag 1:3 (1:3). Vor 170 Zuschauern entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, indem die Gäste ihre Chancen besser nutzten. „Wir waren gleichwertig, leider hatten wir bei hohen Bällen immer wieder Probleme“, kritisierte Flöhas Trainer Matthias Zänker die fehlende Lufthoheit seiner Truppe.

Die Gastgeber begannen engagiert und zogen nach einer halben Stunde durch Gutermuth in Front. Kurz danach hatte Polzin das 2:0 auf dem Fuß, platzierte den Ball aus aussichtsreicher Position aber knapp neben das Gästegehäuse. Barkas nahm in der Schlussviertelstunde der 1. Halbzeit Fahrt auf. Zunächst gelang Finger der Ausgleich, dann war Frank per Kopf zur Stelle. Zudem unterlief Dietel kurz vor der Pause ein Eigentor zum 1:3.
Die Zänker-Schützlinge kamen mit viel Elan aus der Kabine. Flöha hatte nun mehr Spielanteile und einige Chancen, im Abschluss fehlte aber die Präzision. „Wir haben es verpasst, den Anschlusstreffer zu markieren. Dann wäre es sicher noch einmal spannend geworden“, schätzte Zänker ein. Die Gäste blieben mit Kontern stets gefährlich, Schmidtchens Kopfball in der letzten Minute wurde eine Beute des Frankenberger Torwarts. (Freie Presse/ KBE)

Flöha: Hänsch, Grundig, Hauser (46. Schönherr), Mittmann (82. Kröber), Eckardt, Neugebauer, Schmidtchen, Gutermuth (58. Schwarz), Dietel, Polzin, Frenzel
Frankenberg: Hänig; Uhlig, Tuschy, Siebert (46. Heinrich), Stockhecke – Anke, Raddatz (56. J. Wendt), Frank, Finger – Wittstock (65. Schmidt), Koszellni
Tore: 1:0 Gutermuth (29.), 1:1 Finger (32.), 1:2 Frank (43.), 1:3 Dietel (44., Eigentor)

 

SV Germania Mittweida – VfB Fortuna Chemnitz II  5:0 (1:0)

Der SV Germania Mittweida hat im ersten Heimspiel der neuen Saison drei wichtige Punkte erkämpft. Dabei war der deutliche 5:0-Erfolg gegen die zweite Vertretung von Fortuna Chemnitz einfacher als erwartet. Trainer Michael Hartmann musste im dritten Spiel der Serie bereits die dritte Abwehrvariante aufbieten.
Sebastian Voigt, der in der vergangenen Woche die Defensive deutlich verstärkt hatte, fehlte wegen eines grippalen Infekts. Eine erneute Umstellung war unumgänglich. Entlastung für die Hintermannschaft gab es allerdings immer wieder durch die zahlreichen guten Offensivaktionen der Mittweidaer Stürmer. Zum überragenden Akteur wurde Philipp Rauthe, der vier der fünf Mittweidaer Treffer erzielte.
In der Anfangsphase hatten die Chemnitzer ein leichtes Übergewicht, doch auch die Gastgeber kamen zu Möglichkeiten. Borchardts Schuss aus 18 Metern war ebenso ein guter Versuch wie ein Heber von Grötzsch. Torwart Katzer hatte den Spielmacher zuvor mit einem langen Abschlag bedient.
Germania bekam die Partie mit zunehmender Spieldauer besser in den Griff und störte frühzeitig den Spielaufbau der Gäste. Selber kam man zu weiteren gefährlichen Aktionen in der Offensive. Diese Bemühungen wurden in der 44. Minute belohnt. Kurz vor der Pause gelang Rauthe per Kopfball die Führung zum 1:0 nach einer Flanke von König.
Wie die 1. Hälfte aufhörte, begann die Zweite: Die Gastgeber glänzen durch gute Angriffszüge. Nachdem Grötzsch nach Wiederanpfiff eine Chance vergab, war in der 52. Minute Rauthe auf dem Vormarsch. Allein lief er auf den Chemnitzer Torhüter zu und erhöhte mit einem geschickten Lupfer auf 2:0. Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken stürmte Germania weiter mutig nach vorn. Nach einem schönen Solo von Grötzsch jubelten die 150 Zuschauer bereits über das 3:0, doch der Schiedsrichter gab den Treffer wegen Abseitsstellung eines anderen Mittweidaer Spielers nicht.
Nur wenig später führte jedoch Rauthe die Vorentscheidung herbei. Bei seinem dritten Treffer spielte er seine Schnelligkeit aus und ließ die Mittweidaer Fans jubeln. Das 4:0 erzielte zur Abwechslung Rauthes Sturmpartner König. Per Kopf versenkte er den Ball in den Maschen. Die Chemnitzer hatten sich mittlerweile aufgegeben und konnten den Angriffen der Gastgeber nichts entgegen setzen. Schließlich krönte Rauthe seine tolle Leistung mit dem vierten Treffer. In der 86. Minute traf der Mann der Partie per Kopf zum 5:0-Entstand. Der Mittweidaer-Sieg war auch in dieser Höhe verdient. (KAT)

Mittweida: Katzer; Römer, Herrmann (78. Herrmann), Köhler – Pegorer, Fischer – Scholz (83. Möbius), Borchardt, Grötzsch – Rauthe, König (85. Frank)
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Rauthe (44., 52., 75.), 4:0 König (84.), 5:0 Rauthe (86.)
Zuschauer: 150

SV Fortuna langenau – Post Chemnitz  3:0 (3:0)

Die Fußballer des SV Fortuna Langenau haben sich gestern mit ihrer „Post“ nicht lange aufgehalten. Im Eiltempo fertigten die Gastgeber den Post SV Chemnitz mit 3:0 (3:0) ab und sicherten sich aufgrund einer furiosen ersten Halbzeit den zweiten Saisonsieg. Die keineswegs schwachen Gäste aus Chemnitz wurden in den ersten 45 Minuten förmlich überrannt und mit zum Teil großartigen Spielzügen auseinandergenommen. Schon vor dem 1:0 hatte Torschütze Erler den ersten Treffer auf dem Fuß, kurz darauf machte er es besser. Vogt erhöhte nach einem sehenswerten Konter. Das 3:0 besorgte wiederum Erler. In den zweiten 45 Minuten zeigten die Gäste, was sie können, und bestimmten nun das Spiel. Die Fortuna-Abwehr mit einem starken Seifert im Tor hielt aber das „zu Null“. (Freie Presse/ TRE)

Langenau: Seifert, Rusvai, Liebscher (63. D. Krauße), Nestler, Eiselt, R. Gratzke, Borchert (85. J. Gratzke), Vogt, Eidner, Petermann, Erler
Tore: 1:0 Erler (17.), 2:0 Vogt (19.), 3:0 Erler (33.)
Zuschauer: 89

VTB Chemnitz – SV Lichtenberg  0:1 (0:1)

Auch der SVL feierte gestern seinen zweiten Saisonsieg, der wiederum in der Fremde gelang. Der starke Baumgart, eine Stunde lang bester Mann auf dem Platz, stellte kurz vor der Halbzeitpause bereits den Endstand her. Weitere Chancen ließen die Lichtenberger allerdings aus – unter anderem traf Drechsel nur den Pfosten -, so dass sie in der 2.Halbzeit noch in Bedrängnis kamen. Torwart Blumstein war aber der zweite herausragende Spieler beim Bezirksliga-Absteiger und hielt mit seinen Paraden den knappen Sieg des SVL fest. (Freie Presse/ SB)

SVL: Blumstein, Kluge, Uhlig, T. Gronwaldt, Haustein, R. Hilgenberg (80. Ehrlich), Werner, Hauswald, Baumgart (65. Miersch), Drechsel, Schneider
Tor: 0:1 Baumgart (39.)

Oederaner SC – TSV Germania Chemnitz  1:0 (0:0)

Der OSC gewann auch das zweite Heimspiel und bleibt weiterhin ungeschlagen. Die Gäste hatten zwar mehr Spielanteile, kamen aber kaum zu Chancen. Dafür setzte der OSC immer wieder Nadelstiche und verschaffte sich ein klares Übergewicht an Torgelegenheiten. Trotzdem stand es zur Pause nur 0:0. Die Gäste kamen mit viel Schwung aus der Kabine und belagerten den OSC fast durchgängig in dessen Hälfte. Sieben Minuten vor dem Spielende wurde der Kampfgeist des OSC belohnt. Der starke Lippold kämpfte sich durch und spielte Lohse an, der allein vor dem Torwart zum 1:0 traf. Fast im Gegenzug traf auch Germania, das Tor wurde jedoch wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. (Freie Presse/ SRI)

OSC: Thomas, Oehme, Syska, Walter, Schneider, Schulze, Thiele, Lippold, Sarodnik (66. Jäkel), Lohse (85. M. Dietze), Keller (79. Müller)
Tor: 1:0 Lohse (82.)
Zuschauer: 153

SV Wacker Wittgensdorf – SV Niederwiesa  1:2 (0:2)

Der SV Niederwiesa verbuchte durch den Sieg im Aufsteigerduell den ersten Dreier der Saison. Nach einem Eigentor und Rügers Treffer zum 2:0 hatten die Gäste durch Fischer und Beyer sogar Chancen, um zu erhöhen. Im zweiten Durchgang drückte Wittgensdorf nach dem Anschlusstreffer enorm, auf der anderen Seite konnten die Grün-Weißen ihre zahlreichen Konter (Kaltofen, Günther, Fischer) nicht nutzen. Eine starke Leistung lieferte Marcel Nestler im Tor ab, der sein Team auf der Siegerstraße hielt. (Freie Presse/ KBE)

Niederwiesa: Nestler I, Schöne, Barnat, Nestler II, Gerlach (88. I. Meier), Rüger, Pretschner, Leden, Beyer, Günther (82. Kaltofen), Fischer
Tore: 0:1 (10./ET), 0:2 Rüger (27.), 1:2 (68.)
Zuschauer: 111

Hainichener FV Blau-Gelb – FSV Limbach-Oberfrohna  1:3 (1:0)

Der Hainichener FV kommt zu Beginn der Saison einfach nicht so recht in Tritt. Nachdem man sich in der Vorwoche wenigstens einen Zähler im Auswärtsspiel bei Germania Chemnitz erkämpft hatte, bleiben die Blau-Gelben auf heimischem Rasen weiterhin punktlos. Die gestrige Partie gegen Limbach-Oberfrohna ging mit 1:3 verloren.
Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Bernd Pertuch, der gleich fünf Stammspieler ersetzen musste, eigentlich gut begonnen. Nach einer ereignislosen ersten Viertelstunde machte sich Nils Nebe ein schönes Geburtstagsgeschenk und erzielte das 1:0. Er hatte den Rückpass eines Limbachers auf den Gästetorwart erahnt und den Ball ins Tor gespitzelt. Den Platzherren gelang es in der Folge meist, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten. Dementsprechend wenig Chancen ließen sie den Gästen. Diese konnten in der 1. Halbzeit die Abwehr des HFV nicht überrumpeln.
Allerdings kamen die Limbacher aggressiv aus der Kabine und setzen die Gastgeber zusehends unter Druck. Die Folge: In der 55. Minute fiel der Ausgleich. Die Gäste blieben am Drücker, jedoch ohne große Gelegenheiten. Die verschaffte ihnen dann der Schiedsrichter. Fünf Minuten vor Schluss erkannte er eine klare Abseitsstellung nicht und werte den Treffer zum 1:2. Drei Minuten später sprach er den Gästen einen fragwürdigen Strafstoß zu. Torhüter Bretschneider sollte die Notbremse gezogen haben. Damit war das Spiel entschieden. Für die Blau-Gelben wird es nun schon schwierig. Am kommenden Sonntag muss der HFV in Frankenberg ran. (Freie Presse/ KAT)

Hainichen: Bretschneider; Siegel, Dixneit, Schulze, Büttner – Nestler (85. Käß), Weinrich, Schumann, Bierdümpfl, Nebe – Seifert
Tore: 1:0 Nebe (17.), 1:1 (55.), 1:2 (85.), 1:3 (88., Foulelfmeter)

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