Pokalfinale der Frauen

Nach dem Gewinn des Meistertitels haben die Fußballerinnen von Fortschritt Lunzenau auch noch den Pokal geholt

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Die Freude war bei den Spielerinnen des SV Fortschritt Lunzenau nach dem Abpfiff des Pokalfinals gegen den SV Eiche Reichenbrand groß. Das Team von Trainer Uwe Friedemann hatte sich in Berbersdorf am Ende klar mit 3:0 (1:0) durchgesetzt und nach dem Meistertitel das Double perfekt gemacht.

Die Reichenbrander Mädels waren vor allem in der zweiten Halbzeit ein gleichwertiger Gegner. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen und im zweiten Abschnitt unsere Chancen nicht genutzt“, sagte ein sichtlich enttäuschter Eiche-Coach Torsten Janecek und fügte noch hinzu: „Unser Glückwunsch geht an die Lunzenauer, die verdientermaßen den Pokal im Empfang nehmen durften“. Mittelsachsens Fußballpräsident Andreas Schramm überreichte den Siegerpokal und fand dabei lobende Worte für beide Teams: „Es war ein interessantes und auch spannendes Finale. Eine echte Werbung für den Frauenfußball“.

Die Fortschritt-Mannschaft hatte in der ersten Spielhälfte das Geschehen bestimmt und ging nicht unverdient in Führung. Noch keine 60 Sekunden waren gespielt, da verfehlte Janine Berger mit einem Distanzschuss nur um Zentimeter das Reichenbrander Gehäuse. In der 10. Minute zögerte Franziska Roscher freistehend an der Strafraumgrenze und verstolperte diese gute Schusschance. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, da setzte sich Janine Berger auf der rechten Seite gegen zwei Reichenbrander Abwehrspieler durch. Ihre präzise Flanke verwertete Franziska Roscher per Kopf zum längst fälligen 1:0.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Eiche den Druck, und der Ausgleich lag in der Luft. In der 50. Minute schien es so weit: Nach einem Abwehrfehler in Lunzenaus Hintermannschaft kam Sandra Olma zehn Meter vorm Tor freistehend an das Leder, doch auch diesmal fand der Ball nicht den Weg ins Tor. Im Gegenzug fiel dann das vorentscheidende 2:0. Sonja Köhn hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt. Ihre Flanke ließ die Reichenbrander Torhüterin Marisa Gelbrich durch die Hände ins Tor rutschen. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte kurz vor dem Abpfiff Julia Kunz.
Der Dank des Kreisverbandes geht an den Ausrichterverein des Pokalfinals, die SG Striegistal. In gewohnter Manier wurde alles um dieses Spiel sehr gut organisiert. (Quelle: Freie Presse/eij)
 

Lunzenau: Ludwig; Kunz, Berger, Zeidler, Friedemann, Köhn, Roscher, Ebert, Gerstenberger, Konzack
Reichenbrand: Gelbrich; Lorenz, Müller, Stelzer, Typka, Grapp, Seidel, Olma, Witt, Illig

Torfolge: 1:0 Roscher (27.), 2:0 Köhn (51.), 3:0 Kunz (69.)
Schiedsrichter: Hänig (Frankenberg)
Zuschauer: 100

 

   Präsident Andreas Schramm übergab den Siegerpokal an den        alt               

   Lunzenauer Mannschaftskapitän Evelyn Ebert.
Präsident Andreas Schramm ubergab den Siegerpokal an den Lunzenauer Mannschaftskapitän Evelyn Ebert        

                                                                                                                                                      Susann Eberwein erzielte 25 Tore in der Saison und wurde
                                                                                                                                                      vorm Pokalfinale als erfolgsreichte Torschützin durch
                                                                                                                                                      Staffelleiter Jens Dobeleit geehrt.

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