Pokalergebnisse

Pokalsieger sind ermittelt


JobGigant-Ligapokal

Favorit sorgt schnell für klare Verhältnisse

Im Finale um den JobGigant-Pokal hat der BSC Rochlitz den FSV Zettlitz 5:1 (3:0) bezwungen. 421 Zuschauer sahen in Erdmannsdorf einen überlegenen Sieger.

Spannend ging es im Duell der beiden Rivalen auf dem Auensportplatz Erdmannsdorf praktisch nie zu. Der Mittelsachsenligist übernahm sofort die Initiative, führte nach einer knappen Viertelstunde durch Treffer von Tobias Dennhardt und Thomas Brumme schnell mit 2:0 und legte abermals durch Dennhardt zum 3:0 nach (29.).
Damit war schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen, zumal der FSV Zettlitz aus der Mittelsachsenklasse bis zum Pausentee keine nennenswerte Chance zu verzeichnen hatte. „Das 2:0 kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, resümierte Schönfeld, „zudem war es wichtig, dass wir ohne Gegentor in die Kabine gegangen sind“.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs plätscherte das Geschehen zunächst etwas dahin, bevor Thomas Müller auf 4:0 erhöhte. „Damit war die Vorentscheidung praktisch gefallen“, meinte Schönfeld. Deshalb war es unnötig, dass der Rochlitzer Christian Dörfel, einer der extra für das Finale reaktivierten Kicker, die Nerven verlor und wegen einer Tätlichkeit den roten Karton sah. Sein Gegenspieler fiel nach einem flüchtigen Kontakt wie von Blitz getroffen um, obwohl sämtliche Wetterwarten der Region für diese Uhrzeit kein Unwetter verzeichneten. „Ich weiß nicht, warum Oliver Werner nach dem kleinen Schubser so theatralisch fallen musste. Doch unser Spieler hätte sich nach einer Provokation dazu nicht hinreißen lassen dürfen und flog letztlich berechtigt vom Platz“, sagte Schönfeld.

Kurz danach kam der FSV durch Michael Döppling zum Ehrentreffer, doch Benjamin Zschage machte dann mit dem 5:1 endgültig den Deckel drauf. Schönfeld atmete auf, dass seine Elf nach zuletzt schwachen Vorstellungen im Punktspielbetrieb nun noch einmal einen virtuellen Motivationskurs besucht hatte. „Unsere stark ersatzgeschwächte Mannschaft hat sich enorm gesteigert und durch den Pokalsieg für einen versöhnlichen Saisonabschluss gesorgt“, fasste Schönfeld zusammen.

Für Michael Slezak, Trainer des FSV Zettlitz, gab es am Ausgang der Partie ebenfalls nichts zu rütteln. „Rochlitz agierte cleverer als wir und hat sich reifer präsentiert. Wir konnten den Respekt nie ablegen“, stellte er klar. Dennoch verbuchte er in seiner persönlichen Bilanz auf der Habenseite, dass sich seine Männer nach dem klaren Halbzeitrückstand nicht aufgaben. „Wir werden heute Abend dennoch ein Bierchen trinken“, kündigte Slezak an. (Quelle: Freie Presse/Knut Berger)

So jubelte der Pokalsieger Rochlitz nach dem Abpfiff der Partie.
Pokalsieger BSC Motor Rochlitz jubelt nach dem klaren Erfolg. Foto: J. Eichler


Zettlitz
: Ruppelt, Werner, Janietz (76. Fendler), Näther, Lange, Morgner (88. Ackermann), Bazan (38. Ahner), Eckart, Schubert, Döppling, Hoffmann
Rochlitz: Schmidt, Baumann, Loose, Brumme, Müller, Dennhardt, Storl, Fischer, Zschage, Scheibner, Dörfel

Tore: 0:1 Dennhardt (8.), 0:2 Brumme (12.), 0:3 Dennhardt (30.), 0:4 Müller (75.), 1:4 Döppling (76.), 1:5 Zschage (90.);
Schiedsrichter
: Kaden (Hartmannsdorf)
Zuschauer: 421

Bes. Vorkommnis: In der 78. Minute rote Karte für Dörfel (Rochlitz).

Stimmen zum Finale

„Wir waren uns schon bei der Vergabe der Endspiele sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Eintracht hat eine hervorragende Arbeit geleistet.“ (Thomas Pretschner Geschäftsführer des Fußball-Kreisverbandes)

„Respekt an Zettlitz, der Gegner hat alles versucht. Doch wir führten zur Pause 3:0 und hatten bis dahin sogar Chancen, noch deutlicher vorn zu liegen. Jetzt geht es nach Hause, ich bin sicher, dass genügend Bier geordert wurde.“ (Tobias Dennhardt, zweifacher BSC-Torschütze)

„Sicher haben wir mit einer Niederlage gerechnet. Dass sie allerdings so deutlich ausfiel, ist bitter. Dennoch werden wir noch etwas feiern. Schließlich standen wir mit beiden Mannschaften im Finale, das war für unseren Verein ein großer Erfolg.“ (Ronny Heinke, Abteilungsleiter des FSV Zettlitz)

„Es war nach den zuletzt schlechten Spielen und den Personalnöten, uns fehlte die komplette Abwehr, ein Sieg des absoluten Willens und der Motivation. Unser Team wurde mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft und sogar der Altherren aufgefüllt.“ (Michael Schmidt, Torwart des BSC Rochlitz)

„Sportlich gab es keine Überraschungen, zudem hat das Ambiente gepasst. Die Eintracht hat praktisch jeden Wunsch erfüllt und war stets zur Stelle. Allerdings hätte die Veranstaltung ein paar mehr Zuschauer verdient.“ (Joachim Eichler, Pokalverantwortlicher beim Kreisverband Mittelsachsen) (Quelle: Freie Presse/kbe)

 
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Pokalübergabe an den Rochlitzer Kapitän Michael Schmidt durch den JobGigant-Geschäftsführer Silvio Wengler und KVF-Präsident Andreas Schramm.  Foto: J. Eichler

 

 

 Kreisklassenpokal

LSV Sachsenburg II – FSV Zettlitz II  5:2 (1:1, 2:2) n. Verlängerung

Sachsenburg: Grünert (Lewin), Damisch, Mauersberger (Goeschel), Bischoff, Burdack, Fräßle (Koschwitz), Hellwig, Börner, Pezold, Schreiter, Jacob
Zettlitz II: Winkler (D. Kretschmar), Gelfert (Werner), Köhn, Beyer, Schettler, Lehmann, Lippert, Kutzschebauch, Holm (Berger), D. Kretschmar (Morczek), R. Kretschmar

Tore: 1:0 Fräßle (8.), 1:1 Kretzschmar (25.), 2:1 Fräßle (58.), 2:2 Köhn (65.), 3:2 Fräßle (95.), 4:2 Bischoff (97.), 5:2 Schreiter (99.);
Schiedsrichter: Leonhardt (Langhennersdorf)
Zuschauer: 253

 

 

 

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  Der Sachsenburger Mannschaftskapitän Uwe Pezold mit dem Siegerpokal, den KVF-Präsident Andreas  Schramm überreicht hatte.  Foto: J. Eichler

 

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