Mittelsachsen – Mittelsachsenliga /20.Spieltag

20. Spieltag – Mittelsachsenliga

 

BSC Motor Rochlitz – Oederaner SC  4:0 (2:0)

Die Rochlitzer wurden ihrer Favoritenrolle als Tabellenzweiter voll gerecht. Den in der Rückrunde bislang ungeschlagenen Oederanern schmeichelt am Ende das Ergebnis. Denn die Gastgeber hatten noch genügend Chancen zur Resultatserhöhung. Zur Pause trafen der aufgerückte Jandt mit platziertem Schuss ins lange Eck sowie Dennhardt aus Nahdistanz nach Lattenschuss von Brumme. In der zweiten Halbzeit verlängerte Brumme einen weiten Torwartabschlag zum 3:0, ehe nochmals Dennhardt per Solo den Endstand besorgte. (Quelle: Freie Presse/rais)

Rochlitz: Schmidt, Jandt, Saupe (76. Mi. Fischer), M. Heinich, Baumann, Nagel, Brumme, Müller (59. Spiller), Dennhardt, Storl, T. Scheibner (68. Krug)

Oederan: Lässig, Ma. Fischer (76. Thiele), Walter, Schneider, Lohse, Schulze, Keller, Obendorf (56. Oehme), Thiele, Lippold (36. Böttcher), Kühn

Tore: 1:0 Jandt (18.), 2:0 Dennhardt (24.), 3:0 Brumme (64.), 4:0 Dennhardt (85.)
Schiedsrichter: Salzer (Annaberg)
Zuschauer: 150

 

SV Germania Mittweida – TSV Dittersbach  9:0 (4:0)

Klar mit 9:0 hat gestern die Elf von Germania Mittweida den TSV Dittersbach abgefertigt. Die Platzherren begannen druckvoll und hatten bereits beim ersten Angriff die Führung auf dem Fuß, König knallte das Leder in aussichtsreicher Position jedoch über das Gehäuse. In der 9. Minute standen gleich zwei Germaniaspieler völlig frei vor dem Tor. Kaltschmidt überließ für Wilsdorf und dieser traf mit platziertem Schuss ins lange Eck zur Führung. In der 12. Minute senkte sich eine Freistoßflanke von Kamionka über den überraschten Dittersbacher Torwart ins Netz. Bis zum nächsten Treffer dauerte es allerdings bis zur 41. Minute als König nach einem Pfostentreffer von Kaltschmidt zum 3:0 abstaubte.
Wiederum drei Minuten später war dann Kaltschmidt nach einer gefühlvollen Flanke von Grötzsch per Kopf selbst erfolgreich. Nach dem 5:0 erneut durch Kaltschmidt in der 5o. Minute fielen die Gäste dann völlig zusammen und kassierten weitere Gegentreffer. (Quelle: Freie Presse/smi)

Mittweida: Katzer, Wilsdorf, Richter, Marquardt, Kaltschmidt, Kamionka, Grötzsch (79. Scholz), Schmanteck (72. Lange), Rauthe, Köhler (66. Pegorer), König

Dittersbach: Schade, Köhler, Zwinzscher, Schramm, Mayer (27. Oehlmann), Hinkelmann (57. Büttner), Pianezzer, Scheunert (83. Lehnert), Voigt, Kunze, Szymanski

Tore: 1:0 Wilsdorf (9.), 2:0 Kamionka (12.), 3:0 König (41.), 4:0, 5:0 Kaltschmidt (44., 50.), 6:0 König (57.), 7:0 Pianezzer (60./Eigentor), 8:0 König (63.), 9:0 Grötzsch (79.)
Schiedsrichter
: Gerlach
Zuschauer
: 164

 

TSV Penig – SV Einheit Bräunsdorf  4:1 (1:0)

Das Duell der beiden Kreisliga-Staffelsieger des Vorjahres entschied Gastgeber TSV Penig gegen den SV Einheit Bräunsdorf klar mit 4:1 (1:0) für sich. Schon im Hinspiel hatte Penig einen 2:1-Erfolg gefeiert. Bis auf einen kleinen Hänger in Hälfte zwei dominierte der TSV diese Begegnung und gewann die drei Zähler verdient. Es war bereits der dritte Sieg in Folge für die Lindner-Elf, während die Bräunsdorfer nur einen Zähler aus den vergangenen sechs Partien holen konnten.

Die Hausherren übernahmen in dieser Partie sofort die Initiative und drängten auf ein schnelles Tor. Große Torchancen aus dem Spiel heraus blieben Mangelware. So musste eine Standardsituation zum Führungstreffer herhalten. Mit einem direkt verwandelten Freistoß erzielte Lindisch das 1:0.

Nach Wiederanpfiff jubelten die Gäste, als Weyhmann der 1:1-Ausgleich gelang. Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Doch der Gastgeber fing sich schnell wieder und ging in der 69. Minute durch Seidel in Führung. Trotz Überlegenheit musste Penig bis in die letzte Spielminute um den Dreier bangen. Erst in der 90. Minute erlöste Liebschner mit seinem Treffer die Hausherren und in der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Kremkow sogar noch auf 4:1. (Quelle: Freie Presse/eij)

Penig: Scheel, Junghanns, Ketzel, Seidel (76. Richter), Rößner, Lindisch, Ruckerbauer (40. Kremkow), Fischer, Berthold, Kühn (81. Liebschner), Zeidler

Bräunsdorf: Jähne, Schulze, Weiß, Klotz, Arnhold, Matuschek, Weinhold (71. Matuschek), Weyhmann, Schubert (46. Schneider), Zeisinig, Bauer

Tore: 1:0 Lindisch (33.), 1:1 Weyhmann (56.), 2:1 Seidel (69.), 3:1 Liebschner (90.), 4:1 Kremkow (90.+2)
Schiedsrichter
: Reiche (Leipzig)
Zuschauer
: 100

 

TSV Flöha – TSV Großwaltersdorf  2:3 (1:0)

Der Erfolg wird im Fußball nach wie vor nach Toren und nicht nach Spielanteilen bemessen. Deshalb nahm die „Torfabrik“ TSV Großwaltersdorf gegen die „Ballbesitzmeister“ vom TSV Flöha alle drei Zähler in den Eppendorfer Ortsteil mit. Die Hausherren gingen 1:0 in Front, kontrollierten das Geschehen und verpassten es trotz einiger Möglichkeiten, bis zur Pause zu erhöhen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich legte Flöha erneut vor (2:1), kassierte später allerdings das 2:2. Kurz vor Feierabend besorgte Abwehrmann Mirko Richter den Endstand zum 3:2. (Quelle: Freie Presse/kbe)

Flöha: Hänsch, Rösch (46. M. Horn), R. Horn, Frenzel, Neugebauer, Dietel, Eckardt, Polzin, Mittmann, Hoffgard (83. Lider), Eckel (63. Schönherr)

Großwaltersdorf: Kittlaß, Richter, Marcel Hetzel, Trommler (69. Morgenstern/90. Bellmann), Maik Hetzel, R. Hohlfeld, M. Hohlfeld, Seifert (2. Sarodnik), Wagner, Wulf, Herold

Tore: 1:0 Hoffgaard (18.), 1:1 Sarodnik (72.), 2:1 Frenzel (76.), 2:2 Wulf (85.), 2:3 Richter (90.)
Schiedsrichter
: Beckert (Wüstenbrand)
Zuschauer
: 104

 

SV Grün-Weiß Niederwiesa – Zuger SV  0:1 (0:0)

Am Sportplatz Niederwiesa wurde ein loderndes Feuer abgebrannt. Leider bezog sich dies nicht im übertragenen Sinne auf das Mittelsachsenliga-Punktspiel zwischen dem SV Grün-Weiß Niederwiesa und dem Zuger SV, das die Gäste 1:0 (0:0) gewannen. Vielmehr hatte sich einige Stunden vor dem Anpfiff auf dem benachbarten Gelände aus bisher noch ungeklärten Gründen der Holzstapel für das Hexenfeuer vorzeitig entzündet. Vielleicht entschieden sich deshalb beide Teams, die Punktspielaufgabe auf dem grünen Rasen des Walter-Reichert-Stadions lieber mit lauwarmem Elan anzugehen. Eventuell war es auch die sommerliche Hitze, die den Kickern auf die Stiefel drückte, eventuell hatte die Qualität der Begegnung auch etwas mit den Besetzungssorgen beider Seiten sowie dem Tabellenbild zu tun.

Vor allem im ersten Durchgang lieferten die beteiligten Akteure fußballerische Schonkost ab. Die Gastgeber begannen zwar engagiert, trafen nach einer Viertelstunde durch Tobias Troisch nur den Außenpfosten, doch mit fortschreitender Spieldauer kam Zug besser in Fahrt. Dennoch fiel keinem der 53 Zuschauer vor lauter Aufregung die Bierflasche aus der Hand, das Drehbuch der Partie blieb zunächst höhepunktfrei. „Die Anzahl der Fehlpässe war vor dem Seitenwechsel sicher sehr hoch“, schätzte dann auch Gäste-Trainer Rene Koch realistisch ein.

Kurz nach Wiederanpfiff musste sich Jan Kalina im Kasten des SVN mächtig strecken, um den Rückstand zu verhindern. Auf der anderen Seite fand Denny Richter nach ansprechendem Schuss in Zugs Keeper Janek Steinbach seinen Meister. „Wenn du unten drin stehst, klebt dir das Pech dauerhaft an den Schuhen“, klagte Niederwiesas Coach Michael Barth über die Gesamtsituation seines Teams.
Nach einem Eckball schlug es dann im Kasten der Grün-Weißen ein. Thomas Wolle kam relativ unbedrängt zum Kopfball (67.). „Wieder war es ein Standard, der uns zum Verhängnis wurde“, ärgerte sich Barth, der am kämpferischen Auftritt seiner Elf allerdings keine Abstriche machen wollte. Kurz vor Schluss hätten die Gastgeber fast doch noch einen Punkt mitgenommen. Aber auch die Platzherren hätten durchaus einen Punkt mitnehmen können. Doch Maik Lasch konnte eine Eingabe von Ingo Meier freistehend nicht verwerten, sodass die Hoffnungen des SV Grün Weiß auf den Klassenerhalt derzeit weiterhin nur auf Sparflamme kochen. (Quelle: Freie Presse/Knut Berger)

Niederwiesa: Kalina, Barnat, Nestler, Krumme, Rüger, Lippert, Dietrich (54. Haase), Meier, Lasch, Troisch, Richter

Zug: Steinbach, Meltke, Wolle, Scheider, Dittrich, Beer, Schulze, Mittelstädt, Gräser (78. Scherer), Uder, Handrik

Tore: 0:1 Wolle (67.)
Schiedsrichter
: Rost (Rochlitz)
Zuschauer
: 53

 

SV Barkas Frankenberg – SV Fortuna Langenau  4:1 (3:0)

Der Gastgeber wurde seiner Favoritenrolle gegen den Tabellenvorletzten aus Langenau gerecht und gewann verdient. Bereits beim Seitenwechsel war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Mit einem lupenreinen Hattrick hatte Leßmüller (25., 36., 45.) seine Elf auf die Siegerstraße gebracht. Als Stockhecke nach reichlich einer Stunde auf 4:0 erhöhte, war alles für die Frankenberger gelaufen. Mehr als der Ehrentreffer durch Rick Reyer gelang der Fortuna nicht. Barkas kletterte mit diesem Sieg wieder auf den dritten Platz, Langenau muss weiter um den Klassenerhalt zittern. (Quelle: Freie Presse/eij)

Frankenberg: Reibetanz, Uhlig, Siebert, Baum, Tuschy, Leßmüller (62. Bergmann), Frank, Wendt (26. Stockhecke), Ebert (62. Loos), Ryschawy, Hermann

Langenau: Tramitz, Wanke, Liebscher, Seifert (56. Rusvai), Nestler, Eidner, Musch, R. Gratzke, R. Reyer (83. J. Gratzke), P. Reyer, Krauße

Tore: 1:0 Leßmüller (25.), 2:0 Leßmüller (36.), 3:0 Leßmüller (45.+1), 4:0 Stockhecke (64.), 4:1 R. Reyer
Schiedsrichter
: Fiebig (Burgstädt)
Zuschauer
: 160

 

SV Hartmannsdorf – Hainichener FV Blau-Gelb  0:1 (0:1)

Beide Mannschaften erspielten sich in den 90 Minuten nur wenige Tormöglichkeiten. In einer ausgeglichenen Begegnung nutzen die Blau-Gelben eine davon. In der 38. Minute war Goldammer mit einem Distanzschuss aus gut 25 Meter Torentfernung erfolgreich. Der Ball klatschte an den Innenposten und fand dann den Weg ins Tor. In Hälfte zwei verpassten die Hainichener die Entscheidung, als zwei klare Chancen ausgelassen wurden. (Quelle: Freie Presse/eij)

Hartmannsdorf: Riedel, Hennicke (65. Dietrich), Nawroth, Berthold (67. Bäßler), Graunitz, Frieden, Fuchs, Schaarschmidt, Hermsdorf, Hartenstein, Riemer (55. Munke)

Hainichen: Bretschneider, Siegel, Nestler, Weinrich, Schneider, Melzer (60. Seifert), Nebe, S. Schulze, Goldammer (90. Barkowski), T. Schulze, Krause

Tor: 0:1 Goldammer (38.)
Schiedsrichter
: Weigelt
Zuschauer: 72

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