Landesliga – 2. Spieltag

Landesliga – 2. Spieltag

BSG Stahl Riesa – BSC Freiberg 2:1 (2:1)

BSC kann Stahl nicht knacken
Die Freiberger Männer unterliegen am 2. Spieltag der Fußball-Sachsenliga bei der BSG Stahl Riesa mit 1:2 (1:2).
Von Steffen Bauer

Packendes Spiel, große Kulisse, aber kein glückliches Ende für den BSC Freiberg: Der Aufsteiger hat am Sonnabend sein erstes Auswärtsspiel in der neuen Sachsenliga-Saison bei Stahl Riesa mit 1:2 (1:2) verloren, obwohl die Gäste über weite Strecken den Ton angaben. „Wir haben viel investiert und hatten auch gute Chancen“, ärgerte sich BSC-Trainer Steve Dieske. „Das Spiel darf eigentlich nicht weggehen.“ Allerdings habe die Mannschaft erneut Fehler gemacht, „die in der Landesliga eben sofort bestraft werden“.
Dabei gingen die Gastgeber vor knapp 450 Zuschauern in der Riesaer „Nudelarena“ schon früh in Führung: Uhlig konnte nach einem weiten Ball nur in die Mitte klären, ein Riesaer spritzte dazwischen und schob den Ball am herausstürmenden Heydel vorbei ins Netz – 1:0. Damit mussten die Freiberger wie zum Auftakt gegen Inter Leipzig einem Rückstand hinterherlaufen. Zumindest habe die Mannschaft versucht, „das Heft in die Hand zu nehmen“, sagte Dieske. Sein Team spielte nun schnell nach vorn und stellte die Riesaer durchaus vor Probleme. Müller mit einem Distanzschuss und Singer, der aus 16 m abzog, setzten erste Achtungszeichen. Nach einem Eckball von Krause köpfte Otto den Ball ans Lattenkreuz (25.) – Pech für die Gäste. „Insgesamt waren wir vor dem Tor aber nicht zwingend genug“, monierte der BSC-Trainer.
Auch beim zweiten Gegentreffer sah die BSC-Abwehr nicht so gut aus: Otto fälschte eine scharfe Eingabe unglücklich ab, am langen Pfosten musste Schurig nur noch den Fuß hinhalten. Doch der BSC meldete sich noch vor der Pause zurück. Kapitän Thomas jagte einen 18-m-Freistoß aus 18 an den Pfosten, den zurückspringenden Ball schob Krause über die Linie – nur noch 1:2.
Doch die Freiberger konnten diesen Schwung nicht in die 2. Halbzeit nehmen. „In der ersten 20 Minuten nach der Pause hatten wir große Probleme“, sagte Dieske. Heydel parierte dreimal glänzend und bewahrte sein Team vor einem erneuten Zwei-Tore-Rückstand. „Wenn wir das dritte Tor kriegen, wäre das Spiel gelaufen gewesen“, so der Freiberger Trainer. In den letzten 25 Minuten hatte der BSC dann durchaus noch Chancen zum Ausgleich (Römmler, Scholz). Die größte vergab Thomas in der Nachspielzeit, als er den Ball aus 10 m nicht voll traf und die Kugel am Tor vorbei schob.
Auftaktgegner Inter sei deutlich stärker gewesen als Stahl, ärgerte sich Steve Dieske über die verpasste Chance, zumindest den zweiten Punkt einzufahren. Vor dem Tor habe aber erneut die Geradlinigkeit gefehlt. „Manchmal muss man ein Tor auch mal erzwingen.“ (mit dist)

BSC: Heydel – Mehner (25. Römmler/V), Otto/V, Scholz (84. Klausnitzer), Uhlig (46. Richter/V) – Schäfer, Krause/V, Erler/V, Müller/V – Thomas/V, Singer
Tore: 1:0 (6.), 2:0 (40.), 2:1 Krause (44.)
SR: Walter (Hartha)
Zuschauer: 435

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