KL Nord Vorschau 3.10.

Vorschau 9. Spieltag – Kreisliga Nord

Am 9. Meisterschaftsspieltag der Kreisliga Nord steht das Nachbarschaftsderby zwischen dem TV „Vater Jahn“ Burgstädt und dem Hartmannsdorfer SV im Mittelpunkt. Mit Sicherheit hätte die derzeitige Tabellensituation keiner so voraus gesagt: Die Burgstädter sind nach acht absolvierten Spieltagen Tabellenzweiter und der HSV liegt auf dem siebenten Rang. Die Differenz beträgt zwischen beiden Teams vor der Sonntagspartie bereits sieben Zähler. Doch die Hartmannsdorfer könnten mit einem Dreier die derzeitige Tabellensituation etwas gerade rücken. „Wir wollen auf Sieg spielen, auch wenn dies beim starken Gastgeber Burgstädt nicht einfach werden wird. In den bisherigen Begegnungen waren wir meist das bessere Team, konnten aber unsere guten Tormöglichkeiten nicht nutzen und verließen so bereits fünfmal den Platz ohne Punkte“, sagte HSV-Mannschaftsleiter Marco Schlegel, der natürlich besonders an die Niederlagen in Zettlitz (0:1), in Narsdorf (1:2), bei Mittweida II (2:3) und gegen Marbach (2:3) denkt. In allen vier Partien gab es genügend Chancen das Spiel zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Die möglichen Punkte blieben aber aus, weil jeweils in den Schlussminuten noch Gegentore kassiert wurden. „Auch ein Grund, weshalb wir mit dem Saisonstart nicht zufrieden sind. Allerdings haben wir auch einige personelle Probleme zu verkraften. So fallen uns Woche für Woche einige Leistungsträger aus. Umso wichtiger war der 4:2-Heimsieg, nach 0:2-Rückstand, in der Vorwoche gegen Dittersbach. Diesen Schwung wollen wir nun mit ins Derby nach Burgstädt nehmen“, so Schlegel.
Dort warten mit breiter Brust die TV-Kicker, die ihrer guten Ausgangsposition ein weiteres Highlight hinzufügen möchten. Die Burgstädter haben mit 16 Toren den drittbesten Angriff, besser sind nur Penig (28 Tore) und Mittweida II (18). Auch auf die Hintermannschaft kann sich Trainer Ralf Ulbricht verlassen. Die sieben Gegentore in acht Spielen sind der zweitbeste Wert aller Kreisligisten. Nur Penig kassierte ein Tor weniger. Der Lohn ist der zweite Tabellenplatz nach acht absolvierten Spielen. „Wir hatten mit dem 4:0 gegen Auerswalde einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Danach hat das junge Team (Durchschnittalter 22,7 Jahre) bewiesen, dass sie jeden Gegner Paroli bieten kann. Besonders vor eigenem Publikum sind wir eine Macht, haben alle vier Begegnungen gewonnen. Die weiße Heimweste wollen wir auch gegen Hartmannsdorf behalten“, sagte Ulbricht. Sehr oft hatte sich beide Mannschaft in den 17 Jahren Kreisliga Mittweida noch nicht gegenüber gestanden. Die Bilanz ist bei den bisherigen acht Aufeinanderteffen fast ausgeglichen. Drei Siege, ein Remis und vier Niederlagen gab es für Burgstädt, bei einem Torverhältnis von 13:14. Den einzigen Hartmannsdorfer Sieg gab es fast auf den Tag genau vor 14 Jahren. Am 6. Oktober 1996 hatte der HSV mit 4:0  gewonnen. Ein spannendes Derby steht wohl auch diesmal ins Haus.
Die Fußballfans in Mittweida können am Sonntag ihr Mittagessen in aller Ruhe einnehmen. Die ursprünglich für 12.30 Uhr angesetzte Begegnung der zweiten Germania-Vertretung gegen den Aufsteiger SV Narsdorf beginnt, wie auch alle anderen sechs Ligapartien, um 15 Uhr. (Freie Presse/EIJ)

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