Vorschau Kreisliga Nord – 24.10.

Vorschau auf den 11. Spieltag der Kreisliga Nord

Am Sonntag steht für die 14 Teams der Kreisliga Nord bereits der 11. Spieltag der Meisterschaftssaison 2010/2011 auf dem Programm. Während die Begegnung des Tabellendritten Germania Mittweida II (19 Punkte) gegen den TSV Dittersbach (5. Platz – 14 Punkte) bereits 12.30 Uhr angepfiffen wird, rollt der Ball auf den anderen sechs Plätzen ab 15 Uhr.

 

Für den souveränen Spitzenreiter Penig (25 Punkte) führt am Sonntag die Reise zum Tabellenvorletzten TSV Einheit Claußnitz (7) und da sollte ein weiterer Dreier bei der Heimreise im Gepäck sein. Auf Tuchfühlung zum TSV möchte auch die Burgstädter Mannschaft (20) bleiben. Voraussetzung ist allerdings ein eigener Erfolg über den Aufsteiger SV Narsdorf, der mit elf Zählern den achten Platz belegt.

Auf Heimrecht kann sich in dieser Punkterunde auch Schlusslicht SV Union Milkau (6) stützen. Doch der FSV Zettlitz (4. Platz – 14 Punkte) kommt nicht ganz chancenlos nach Milkau. Die Hausherren warten fast auf den Tag genau ein Jahr lang schon auf einen Heimsieg. Am 25. Oktober 2009 konnten die Milkauer Zuschauer zuletzt einen Dreier ihrer Elf bejubeln. Trainer Mirko Trommer kann sich noch genau an dieses Spiel erinnern: „Zur Halbzeit hatte es 0:0 gestanden. Da habe statt der üblichen Halbzeitansprache ein Torschusstraining angesetzt. Danach hatten wir noch dreimal getroffen. Bildhauer (68.), Meese (84.) und Kührt (88.) hatten mit ihren Toren noch für einen klaren 3:0-Erfolg gesorgt.“ Auf die Frage, ob der Trainer bei einem 0:0-Pausenstand gegen Zettlitz wieder zu dieser Maßnahme greift, folgte ein deutliches „Nein“ von Mirko Trommer.

Die Milkauer warten allerdings nicht nur auf einen Heimerfolg seit einem Jahr, sondern auch noch auf den ersten Sieg in der laufenden Saison. „Dabei haben wir in vielen Begegnungen nicht schlechter gespielt, als unsere Konkurrenten. Während wir in der Abwehr ziemlich sicher stehen, zeigt der Angriff Ladehemmungen. Unsere zehn erzielten Tore sind die zweitschlechteste Bilanz aller Kreisligisten. Die 14 Gegentreffer bedeuten immerhin den viertbesten Wert“, analysierte Trommer den bisherigen Saisonverlauf. Allerdings blieben die Unioner vom Verletzungspech auch nicht verschont. Seit dem 13. September wird Martin Bildhauer schmerzlich vermisst. Der Libero hatte sich im Spiel gegen Mittweida II (Endstand 2:3) einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt nun längere Zeit aus.

In der Vorwoche fehlte beim 2:2 in Lunzenau auch noch Stammkeeper Markus Helbig. „Er hatte sich am Vortag bei einem Arbeitseinsatz auf dem Sportplatz verletzt. Zu allem Überfluss kugelte sich beim Warmmachen die Nummer zwei Denny Meding einen Finger aus. So musste Marcel Hammer aus der zweiten Mannschaft ran und hatte seine Sache gut gemacht. An beiden Gegentreffern war er schuldlos“, sagte Mirko Trommer.

Nun soll gegen Zettlitz der Bock endlich ungestoßen werden und wieder ein Heimsieg her. Mit der spielerischen und auch kämpferischen Leistung wie in der Vorwoche in Lunzenau, so ist sich der Trainer sicher, könnte dies auch gelingen. (Freie Presse/ EIJ)

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