Bezirksliga – 19.9.

5. Spieltag – Bezirksliga

Im Gipfeltreffen erste Niederlage kassiert: Freiberg unterliegt Oelsnitz 1:2 (1:0)

Die Fußballer des BSC verließen nach dem Gipfeltreffen der Bezirksliga als Verlierer das Feld. Am 5. Spieltag kassierte der bis dahin ungeschlagene Tabellendritte aus der Bergstadt eine knappe 1:2 (1:0)-Heimniederlage gegen den Spitzenreiter SV Merkur Oelsnitz. Dabei machten die Gäste aus dem Vogtland die erste Nullnummer des Landesliga-Absteigers erst in der 89. Minute perfekt. „Es war ein am Ende glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg der Oelsnitzer“, zeigte sich Steve Dieske als fairer Verlierer. Die spielstarken Vogtländer hätten seiner Elf alles abverlangt „und stehen mit Recht an der Tabellenspitze“, betonte der BSC-Coach. Allerdings sei der Foulelfmeter für die Gäste, der in der
54. Minute zum Ausgleich führte, ein „absolutes Geschenk“ gewesen. Überhaupt habe der Schiedsrichter bei zwei, drei Aktionen mit zweierlei Maß gepfiffen, so Dieske.
BSC-Torjäger Sedlak brachte die Platzherren mit seinem fünften Saisontreffer in Führung (13.). Dann hatte der BSC das Spiel zwar im Griff, konnte aber nicht nachlegen. Der Tabellenführer blieb jederzeit gefährlich. Nach der Pause machte Merkur mehr Druck und das 1:1 vom Punkt. Sedlak und Kaprolat, dessen Volleyschuss der Gästekeeper glänzend parierte, hatten die einzigen echten BSC-Chancen im zweiten Durchgang. In der Schlussphase schaltete Oelsnitz noch einen Gang hoch und wurde belohnt: In der 89. Minute agierte die Freiberger Abwehr bei einem Eckball zu passiv, brachte die Kugel nicht aus der Gefahrenzone und musste mit einem Flachschuss aus 18 Metern das 1:2 hinnehmen. (Freie Presse/Holk Dohle

Freiberg: M. Fischer, T. Fischer, Semanco, Gottschalk, Römmler – Berndt (72. Müller), Mehner, Thomas, Koci, Kaprolat (68. Heroldt), Sedlak (84. Mosko)
Tore: 1:0 Sedlak (13.), 1:1 Hirsch (54. FE), 1:2 Schaller (89.)
Schiedsrichter: Leonhardt (Pirna)
Zuschauer: 200

BSC behält die rote Laterne: Motor Rochlitz unterliegt Rapid Chemnitz 1:2 (1:1)

Die Rochlitzer bleiben auch nach dem fünften Spieltag punktlos das Schlusslicht der Bezirksliga. Sie unterlagen im Heimspiel dem bisherigen Drittletzten Rapid Chemnitz mit 1:2.
Die Partie begann gleich mit einer Schrecksekunde für die Schneider-Elf: Thomas Laux parierte einen Kopfball der Gäste aus Nahdistanz. Der Nachschuss landete vom Innenpfosten auf der Torlinie, wo ihn der Keeper aufnehmen konnte. Die Chemnitzer hatten in der Folge mehr Ballbesitz und bestachen durch variable Aktionen. Dadurch waren die Rochlitzer in der Defensive voll gefordert.
Einer der wenigen Vorstöße in die gegnerische Hälfte war dann von Erfolg gekrönt. Thomas Brumme wurde in der 19. Minute im Strafraum unfair von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst zum 1:0. Diese Führung hielt bis zur 37. Minute. Der Kubaner Crusellas wurde da mit einem langen Flugball in Szene gesetzt. Er zog nach innen, versetzte einige BSC-Akteure und vollendete eiskalt mit einem platzierten Flachschuss zum Ausgleich.
Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit kaum. Rapid agierte weiterhin leicht feldüberlegen. Die Muldestädter warteten auf Gegenstöße, die aber zu wenig Gefahr ausstrahlten. Die Entscheidung entsprang einer unübersichtlichen Situation vor dem BSC-Kasten. Die einheimischen Verteidiger konnten den Ball nicht resolut herausschlagen und Marcel Windsberger stocherte ihn ins lange Eck . (Freie Presse/RAIS)

Rochlitz: Laux; M. Heinich, Naumann, Nagel – P. Schneider, Plecity, Baumann (77. Butzke), Dennhardt, Neubert (64. Storl) – Brumme, Leßmüller (69. Wimberger)
Tore: 1:0 Brumme (19., Foulstrafstoß), 1:1 Crusellas (37.), 1:2 Windsberger (66.)
Zuschauer: 160

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