Bezirksliga Vorschau

Vorschau 7. Spieltag – Bezirksliga

BSC Motor Rochlitz – BSC Freiberg
Zu ihrem nächsten Spiel reisen die Bezirksliga-Fußballer des BSC durchaus mit gemischten Gefühlen. Dabei scheint von der Papierform alles klar: der BSC Freiberg steht vor dem morgigen 7. Spieltag mit 8 Punkten auf Rang 9 der Tabelle, Gastgeber BSC Motor Rochlitz noch ohne Zähler auf dem 16. und damit letzten Platz.

„Auch wenn Rochlitz ganz unten steht, werden wir den Gegner natürlich auf keinen Fall unterschätzen“, sagt BSC-Trainer Steve Dieske. „Rochlitz wurde bislang auch etwas unter Wert geschlagen.“ Die Warnungen sind dabei durchaus berechtigt: Bereits im Bezirkspokal im August hatten die Freiberger nach guter Vorbereitung den ersten Dämpfer erhalten, als sie in Rochlitz mit einem 0:3 vom Platz mussten. Noch schlimmer hatte es die Bergstädter in der Vorsaison erwischt, als sie an der Mulde gleich sieben Stück kassierten. Das 3:3 im Rückspiel war alles andere als eine Rehabilitation.
„Das ist alles abgehakt“, sagt Dieske. „Wir fahren mit breiter Brust nach Rochlitz, und beim Schlusslicht zählt für uns nur ein Sieg.“ Durch den Spielausfall vergangene Woche hatten die BSC-Männer genügend Zeit, sich auf den mittelsächsischen Kontrahenten einzustellen. In einem internen Trainingsspiel wurde die 2.Vertretung der Freiberger, zurzeit Kreisliga-Spitzenreiter, mit 4:1 besiegt. Zudem fahren die Bergstädter, die allerdings seit drei Partien auf einen Sieg warten, mit voller Kapelle zum Tabellenletzten. Nur der angeschlagene Kaprolat fehlt.
Gegen die Gäste aus der Kreisstadt haben die Rochlitzer in den vergangenen Punkt- und Pokalspielen gut ausgesehen und zum Teil hohe Siege einfahren können. Doch derzeit hat der Gastgeber noch keinen Punkt auf dem Konto und steht erheblich im Zugzwang. Die Mannschaft hat fleißig trainiert und möchte gegen die Bergstädter ihre ersten Punkte einfahren. „Die Jungs ziehen in allen Übungseinheiten voll mit, es gibt kein Murren, jeder kniet sich voll rein. Was fehlt, ist ein Erfolgserlebnis“, erklärte gestern der Rochlitzer Trainer Uwe Schneider. Das soll sich nun morgen einstellen.
Bis auf den verletzten Stammtorhüter Schmidt kann der Coach auf seine Stammformation setzen. „Wir müssen in der Abwehr äußerst kompakt stehen und über unsere schnellen Spitzen im Angriff zum Erfolg kommen. Das hat Rochlitz in der Vergangenheit eigentlich immer ausgezeichnet“, gibt Schneider die Taktik vor. (Freie Presse – Steffen Bauer/Mirko Weigelt)

 

Voschau

Nachdem das letzte Heimspiel nun aber schon einige Tage zurückliegt und die nächste Hausaufgabe erst am 17. Oktober ansteht, dürfen sich die Freiberger Fans kommende Woche auf einen kleinen Leckerbissen auf dem Platz der Einheit freuen. Am Mittwoch um 19 Uhr ist Oberligist FSV Zwickau in Freiberg zu Gast. Der westsächsische Traditionsverein, der 1975/76 sensationell bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger gestürmt war, kommt zu einem Freundschaftsspiel, das unter Flutlicht auf dem Kunstrasen angepfiffen wird. Erstmals seit knapp 25 Jahren läuft damit die erste Vertretung der Zwickauer wieder einmal in der Bergstadt auf. (Freie Presse – Steffen Bauer)

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