Vorschau Bezirksklasse 12.9.

Vorschau Fußball-Bezirksklasse (Staffel 2)

Regionalderby wird Hammertal: Barkas Frankenberg – Hainichener FV

Das Frankenberger Hammertal erlebt am Sonntag ein Regionalderby, welches in den vergangenen Jahren immer spannend verlaufen ist. Im Vorjahr konnten die Hainichener in Frankenberg klar mit 3:0 gewinnen. Frankenberg ist diesmal als Tabellenführer gegen den Drittletzten klarer Favorit. Davon will allerdings Barkas-Trainer Steffen Bergmann nichts wissen.

„In diesem Spiel gibt es keinen Favoriten. Wir wollen versuchen, das Beste aus dieser Konstellation zu machen“, sagte er. Derzeit würden hinter den Einsatz von drei Stammspielern noch Fragezeichen stehen. „Die Tagesform wird entscheiden.“ Die Hainichener sind schlecht aus den Startlöchern gekommen. „Wir wissen nicht, woran das liegt. Alle arbeiten im Training gut mit und geben ihr Bestes“, erklärte Trainer Bernd Pertuch. Das Ziel besteht nun darin, einen Punkt aus Frankenberg zu entführen. Pertuch: „Wichtig wird sein, welche Mannschaft die Fehler des anderen ausnutzen kann. Der klare Vorjahressieg spielt dabei in den Köpfen der Spieler keine Rolle mehr.“

Mittweida möchte Punkt entführen: SV Lichtenberg – Germania Mittweida

Beide Kontrahenten sind Tabellennachbarn. Der Vierte aus Lichtenberg hat lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto als Germania. Die Gastgeber stellen aber eine Heimmacht dar, die nur schwer zu knacken ist. „Das ist eine richtungsweisende Partie für uns, danach werden wir wissen, wo wir stehen. Klar sind drei Punkte unser Ziel“, gibt SVL-Coach Frank Fischer die Marschroute für das mittelsächsische Verfolgerduell gegen den Vorjahresvierten der Erzgebirgsstaffel vor. Allerdings fehlen Maik Uhlig, Toni Kokott, Sebastian Kurzhals (alle verletzt). Dafür ist Stephan Timmel wieder mit von der Partie.
Beim 5:0-Erfolg am Vorsonntag gegen Fortuna Chemnitz II waren Zuschauer und Trainer Michael Hartmann von der Spielweise der Mittweidaer angetan. Gelingt Germania am Sonntag eine ähnliche Leistung, hat man auch beim kommenden Kontrahenten eine Siegchance. Den Gewinn eines Zählers streben die Gäste ohnehin an.
„In Lichtenberg ist es für jede Mannschaft schwer, ein Erfolgserlebnis zu erzielen. Die Gastgeber werden zumeist von vielen Zuschauern nach vorn getrieben. Darauf sollte man eingestellt sein. Vor allem die Abwehr muss stehen“, hat Hartmann ausgemacht. Der Bus für Mannschaft und Fans fährt 12.45 Uhr ab Busbahnhof. „Wir hoffen, dass uns viele Zuschauer begleiten und lautstark unterstützen“, sagte Germania-Präsident Harald Kaehs.

 

Nachbarschaftsderby: SV Grün-Weiß Niederwiesa – TSV 1848 Flöha

Nach einjähriger Pause können sich Fußballfans wieder auf das Derby zwischen dem SV Grün-Weiß Niederwiesa und dem TSV 1848 Flöha (9./4) freuen. Am 4. Spieltag der Bezirksklasse haben die Grün-Weißen (8. Platz/4 Punkte) den Nachbarn aus Flöha (9./4) zu Gast.
Vor der Partie im Walter-Reichert-Stadion sieht Niederwiesas Coach Raik Schubert die Favoritenrolle klar bei den Gästen: „Wir laufen nach dem ersten Saisonsieg zwar mit viel Selbstvertrauen auf, würden aber schon eine Punkteteilung als Erfolg feiern“, hält der Übungsleiter den Ball flach. In den Reihen der Grün-Weißen stehen einige angeschlagene Akteure, sodass Schubert erst kurz vor dem Anpfiff über die Aufstellung entscheiden kann.
Flöhas Trainer Matthias Zänker erwartet eine enge Kiste, dennoch möchte er mit seiner Truppe die drei Punkte einsacken. „Wir müssen sehr konzentriert zu Werke gehen“, erinnert sich Zänker an das letzte Testspiel zwischen beiden Vertretungen, das Remis endete. Im TSV-Kader steht nach einwöchiger Pause wieder der erfahrene Robert Horn, dafür fehlen sein Bruder Max sowie Oliver Hauser verletzungsbedingt.

Gäste wollen in Erfolgsspur bleiben: FSV Limbach-Oberfrohna – Oederaner SC

Über bisherige Resultate macht sich Jochen Laudeley wenig Gedanken, schließlich beginnt für den Trainer des Oederaner SC (3./7) „jedes Spiel beim Stand von 0:0 mit dem Anstoß“. Morgen wollen die bisher ungeschlagenen Oederaner die Auswärtshürde in Limbach-Oberfrohna (6./6) überspringen. „Wir werden alles dafür tun, dass unsere Serie hält“, verspricht Laudeley einen engagierten Kampf seiner Truppe. Personalsorgen gibt es beim OSC derzeit keine.

Schweren Auswärtspartie: VfB Fortuna Chemnitz II – SV Fortuna Langenau

Für Michael Lösch, Trainer von Fortuna Langenau (7./6) gilt es, den guten Saisonstart mit zwei Siegen aus drei Spielen richtig einzuordnen. „Wir haben gerade am vergangenen Wochenende richtig guten Fußball gespielt und bereits mehr erreicht, als uns die meisten zugetraut hatten“, so der Coach vor der schweren Auswärtspartie beim VfB Fortuna Chemnitz II (11./3). „Jetzt gilt es, das Selbstvertrauen mitzunehmen – ohne abzuheben.“ Die dünne Personaldecke sei weiterhin kein Grund, sich auszuruhen. „Wir müssen noch vor der Zeit mit Verletzungen, Sperren und anderen Problemchen so viele Punkte holen wie möglich“, so Lösch, der morgen mit einem Punktgewinn sehr gut leben könnte.  (Freie Presse/MW/KBE/HD/TRE)

 

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