16. Spieltag Bezirksliga Mitte

16. Spieltag Bezirkliga Mitte

Mann des Tages erleidet Faktur: Mit dem 2:1 in Hainsberg bleiben die Bezirksliga-Fußballer von Germania Mittweida auf fremdem Platz bereits zum siebten Mal in Folge unbesiegt.

Wieder Spielausfall beim SVL: Die Begegnung des SV Lichtenberg gegen Stahl Riesa fiel den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer.

Hainsberger SV – SV Germania Mittweida 0:2 (0:2)

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Germania Mittweida haben auswärts in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Spitzenreiter Pirna-Copitz behauptete die Elf von Trainer Uwe Schneider mit dem 2:1 in Hainsberg Rang 3 (27 Punkte) in der Bezirksliga-Mitte und sorgt damit weiter für Furore. Dass man ausgerechnet auf fremden Plätzen so überzeugt, macht den Coach glücklich – in der Vorbereitung und zu Beginn der Saison hatte sein Team auswärts nicht so recht zum eigenen Spiel gefunden. Nun sind die Mittweidaer schon seit sieben Partien in der Fremde ungeschlagen. „Die Jungs setzen jetzt einfach um, was wir besprochen haben: Wir zeigen geradlinigen Fußball ohne Schnörkel. Das führt eben auch auswärts zum Erfolg“, sagt Schneider, der am Wochenende vor allem stolz darauf war, wie seine Mannschaft die personellen Ausfälle verkraftet hat. Und auch zwei strittige Elfmeterentscheidungen zugunsten des Gegners, der per Strafstoß den Ausgleich erzielen konnte (18.), brachte das Gäste-Team nicht aus dem Konzept.
Nach zehn Minuten ohne Strafraumszenen führte gleich die erste torgefährliche Aktion zum 1:0 für die Mittweidaer: Ein abgeblockter Kopfball von Kevin Lange landete bei Hannes Ryssel. Dessen Direktschuss blieb zwar ebenfalls hängen, aber im dritten Versuch war Silvio Grötzsch zur Stelle und verwandelte aus zwölf Metern flach ins kurze Eck (12.). Wenig später folgte der Auftritt des Schiedsrichters, der zweimal innerhalb von 120 Sekunden nach vermeintlichem Handspiel auf den Elfmeterpunkt zeigte. Beim ersten Elfer tauchte Germania-Keeper Uwe Katzer in die richtige Ecke ab und parierte, beim zweiten war er chancenlos (18.).
Bis zur Pause gelang es den Mittweidaern nicht, ihre guten Gelegenheiten durch Grötzsch, König und Pietzsch zu nutzen. Katzer hielt die Gäste mit zwei tollen Paraden im Spiel. „Auch in der 2. Halbzeit war er in den kritischen Phasen da“, lobt Schneider. Sein Team verlegte sich auf Konter, allerdings kam der finale Pass zumeist nicht an.
Ein Standard führte schließlich zum 2:1: Ein weiterer Freistoß von Rico Kamionka stiftete einige Verwirrung vor dem gegnerischen Tor. Im Gewühl schaltete erneut Grötzsch am schnellsten und drückte den Ball über die Linie (80.).
Kurz vor Schluss folgte dann aber ein Schock: Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler musste der Mann des Tages ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diagnose: Augenhöhlen- und Jochbeinbruch. „Der Kiefer ist wohl zum Glück heil geblieben“, berichtet Uwe Schneider.
Bereits am Montag sollte Germanias Kapitän, mit 17 Treffern bester Torjäger der Liga, operiert worden sein. „Die Verletzung von Silvio trifft uns hart, er ist eigentlich nicht zu ersetzen“, sagt der Übungsleiter. „Aber wir werden in den nächsten Spielen noch enger zusammenrücken und für unseren Kapitän spielen.“

Mittweida: Katzer, Pietsch, Voigt, Rauthe, Kaltschmidt (90. Weise), Kamionka, Ryssel, Lange (75. Marquardt), Köhler, Grötzsch (85. Scholz), König
Tore: 0:1 Grötzsch (12.), 1:1 Neubert (18./HE), 1:2 Grötzsch (80.)
Schiedsrichter: Leonhardt (Pirna)
Zuschauer: 170.

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