Kreisliga Süd – Spieltag 22.8.

3. Spieltag der Kreisliga Süd

Zwei Abstiegskandidaten des Vorjahres bestimmen das Geschehen an der Spitze der Kreisliga Süd.

Der SV Lichtenberg II nahm mit 4:2 alle drei Punkte vom Aufsteiger aus Falkenau mit, im zweiten Spitzenspiel setzte sich die LSV Großhartmannsdorf mit 3:2 gegen den VfB Halsbrücke durch und feierte ebenfalls den dritten Sieg. Damit liegt das Duo weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze, während sich Halsbrücke und Falkenau nach der ersten Niederlage dahinter einordnen, gemeinsam mit dem BSC Freiberg II, der erneut auswärts triumphierte.

Erster Dämpfer für Aufsteiger
Nach zwei starken Auftritten zu Beginn musste Aufsteiger Falkenau am Sonnabend die erste Niederlage quittieren. „Sie geht aufgrund einer schwachen 1. Halbzeit auch in Ordnung“, sagte Trainer Andreas Kluge, der vor allem die mangelnde Aggressivität in den Zweikämpfen kritisierte. Nach der Pause zeigte der TSV Moral und schaffte den Anschluss. Das Spiel kippte aber nicht, woran aus Sicht der Gastgeber auch das unsichere Schiedsrichtergespann seinen Anteil hatte. Nach einem gehaltenen Foulstrafstoß von Seidel war beim Nachschuss von Häuser zum 2:4 „die Hand im Spiel“, monierte Kluge. „Das war eine klare Fehlentscheidung.“ Den Gästen aus Lichtenberg war’s egal, sie überzeugten diesmal auch ohne große Verstärkung aus dem Kader ihrer „Ersten“. „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit unserem Stamm gewinnen können“, so Trainer Gundram Goldschmidt. Vor allem in der 1. Halbzeit hatte die Truppe eine souveräne Leistung geboten. Dann habe man zwar abgebaut, aber dennoch verdient gewonnen, meinte der Gästecoach.

LSV dreht erneut Spieß um
Auch in Großhartmannsdorf wird weiter gejubelt. „Im Moment läuft es wirklich optimal“, strahlte Kai Werner, Kapitän der LSV, nach dem knappen, aber verdienten 3:2 gegen die Halsbrücker. Die Gastgeber ließen sich dabei erneut nicht von einem Rückstand verunsichern und drehten den Spieß nach dem 0:1 um. Dabei steuerte Reinsch wie am 1. Spieltag zwei Tore bei. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt, wir hatten aber auch das notwendige Quäntchen Glück gegen einen starken Gegner“, sagte der LSV-Käpt’n. Mit neun Zählern die Großhartmannsdorfer schon jetzt so viele Punkte auf dem Konto wie in der gesamten 1. Halbserie der vergangenen Saison.

Zweiter Auswärtssieg für BSC II
Zug. Den zweiten Auswärtssieg in Folge konnten gestern die Männer des BSC II beim Zuger SV feiern. In einem zerfahrenen Spiel trafen Lein und Vogel für die Gäste, Routinier Teichert konnte nur noch verkürzen. „Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, freute sich Freibergs neuer Trainer Lars Bretschneider. „Jetzt können wir durchaus von einem guten Saisonstart sprechen.“.  (Steffen Bauer)

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