18. Spieltag – Bezirksliga Mitte

18. Spieltag – Bezirksliga Mitte


BSC Freiberg
 Großenhainer FV 5:0 (3:0)

Schäfer lässt BSC weiterjubeln

Der BSC Freiberg siegt im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen den Großenhainer FV mit 5:0. Auch diesmal gab es den schon obligatorischen „Dreierpack“.

Die Rechnung der BSC-Fußballer ist wieder aufgegangen. Rico Thomas hatte sich gerade noch rechtzeitig fit gemeldet und traf auch am Samstag im Spitzenspiel gegen den Großenhainer FV. Zwar gab es diesmal keinen Dreierpack des BSC-Torjägers (21 Saisontore), der unter der Woche nicht trainieren konnte. Dafür sprang Stephan Schäfer in die Bresche: Dem 21-Jährigen gelang nicht nur die frühe Führung, er legte nach der Pause auch noch zweimal nach. „Das war unser bester Heimauftritt in dieser Saison“, jubelte Trainer Steve Dieske. Die Mannschaft habe taktisch klug gespielt, sei dem Gegner läuferisch deutlich überlegen gewesen und habe den Ball sehr gut laufen lassen, lobte der BSC-Trainer. „Das Team war eine absolute Einheit.“
Und die Freiberger begannen wie die Feuerwehr. Nach 11 Minuten jagte Schäfer eine Eingabe von Thomas volley in die Maschen. Nur zwei Minuten später war dann Thomas nach Pass von Schäfer zur Stelle – 2:0. „Sie sind unsere derzeit effektivsten Spieler“, lobte BSC-Manager Andreas Gartner. Der Tabellendritte aus Großenhain präsentierte sich in der 1. Halbzeit komplett harmlos. Folgerichtig fiel dann auch das 3:0 für den BSC, das Christopher Otto nach einer Krause-Ecke markierte. „Wir haben gezeigt, wer Herr im Haus ist“, schmunzelte Gartner.
In der 2. Halbzeit schaltete der BSC einen Gang zurück. Mehner rettete vor einem einschussbereiten Großenhainer auf der Linie. Anschließend band Schäfer aber mit einem Doppelschlag den Sack zu. Nach diesem Feuerwerk beschränkten sich die Freiberger auf das Verwalten der klaren Führung. Vor allem in der Abwehr schlich sich nun etwas der Schlendrian ein. Zweimal konnte Heydel retten, aber nach dem dritten Ballverlust musste der BSC-Torhüter die Notbremse gegen ein frei durchlaufenden Großenhainer ziehen – „Rot“ und Elfmeter waren die Folge. Der eingewechselte Steve Kosbab behielt aber kühlen Kopf: Der Youngster parierte den Strafstoß von Routinier Wecker.
Damit war das Spiel endgültig gelaufen. Der BSC brachte das 5:0 mit zehn Mann über die Zeit, feierte den siebten Sieg in Serie und hat Platz 2 mit 42 Punkten mehr als nur gefestigt. „Wir haben im Moment einen Lauf, und das merkt man der Mannschaft auch an“, strahlte Routinier Maik Uhlig. Die Truppe trete immer souveräner auf. „Wir haben von Beginn an jeden Zweikampf angenommen, sind jedem Ball hinterhergelaufen und haben die Chancen unheimlich konzentriert genutzt“, sagte der 30-jährige Außenverteidiger. Trainer Dieske: „Das, was wir uns vorgenommen hatten, wurde zu 100 Prozent umgesetzt.“ (Quelle: FP/Steffen Bauer mit dist)

BSC: Heydel, Uhlig (69. T. Fischer), C. Otto, S. Richter, Mehner, Römmler, Krause, M. Erler (89. Berndt), Müller, Thomas, Schäfer (79. Kosbab)
Tore: 1:0 Schäfer (11.), 2:0 Thomas (13.), 3:0 Otto (37.), 4:0 Schäfer (56.), 5:0 Schäfer (59.)
Zuschauer: 147

 

SV Germania Mittweida 1. FC Pirna 1:1 (0:1)

Viel Arbeit für ein Pünktchen
In der erwartet schweren Partie gegen den 1. FC Pirna konnte Mittweida aus einem Rückstand noch ein Remis machen.

Die Partie des 18. Bezirksligaspieltages zwischen dem SV Germania Mittweida und dem abstiegsgefährdeten 1. FC Pirna endete am Samstag leistungsgerecht mit 1:1. Nachdem Pirna nach der Winterpause gute Ergebnisse erzielen konnte, hatte Germania-Trainer Uwe Schneider seine Mannschaft auf ein schweres Spiel eingestellt.
Der Übungsleiter sollte Recht behalten, denn die Gäste erwiesen sich über 90 Minuten als körperlich robuster und dazu recht spielsicherer Kontrahent, der sich den Punkt in Mittweida somit verdient hatte. Germania erwischte allerdings den besseren Beginn und hatte in der Anfangsphase gute Offensivaktionen. So wurde Kaltschmidt in der 2. Minute nach einem Flankenlauf von Ryssel im letzten Moment beim Kopfball gestört. Nach acht Minuten parierte Pirnas Torwart May einen Distanzschuss von Frieden.
Die Gäste versuchten zunächst über viele Ballkontakte Sicherheit ins eigene Spiel zu bringen und agierten abwartend. Mit ihrer ersten und nahezu einzigen torgefährlichen Aktion der 1. Halbzeit gingen die Pirnaer in der 14. Minute überraschend in Führung: Eine weite Flanke segelte in den Mittweidaer Strafraum, Torwart Katzer zögerte beim Herauslaufen und Matouschek traf mit einem platzierten Kopfball ins kurze Eck.
Vom Rückstand doch etwas beeindruckt, fand Germania danach nur schwer zurück ins Spiel. Durch viele Fehlpässe in der Offensive wurde der Spielfluss immer wieder gestört und der sicher stehende Gegner hatte wenig Mühe, den Ball vom eigenen Tor wegzuhalten. In der 25. Minute fasste sich Hönig mal ein Herz und zwang den Pirnaer Keeper mit einem herrlichen Schuss aus fast 30 Metern zu einer Glanztat.
Mit Beginn der 2. Halbzeit kämpften sich die Schneider-Schützlinge zurück ins Spiel und kamen in der 52. Minute zum Ausgleich. Kaltschmidt setzte sich an der rechten Strafraumgrenze energisch durch, flankte nach innen genau auf den Kopf des heranstürmenden Ryssel, und gegen dessen wuchtigen Kopfball war auch der bis dahin starke May im Tor der Pirnaer machtlos. Die Partie nahm nun richtig Fahrt auf, denn bereits im Gegenangriff vergab Pirna die Riesenchance zur erneuten Führung. In der 57. Minute vergab Matouschek dann allein vor Torwart Katzer die letzte große Tormöglichkeit der Gäste.
Danach lief der Ball nur noch in eine Richtung. Germania erspielte sich nun ein deutliches Übergewicht und kam zu Chancen. In der 63. Minute kam Wilsdorf nach Zuspiel von Ryssel aus kurzer Entfernung zum Schuss. Nach weiteren Möglichkeiten für Pietzsch sowie Frieden wurde in der 70. Minute Pittroff im Strafraum klar von den Beinen geholt, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus.
Erst in der Schlussphase konnte sich Pirna wieder etwas befreien und hatte in der 87. Minute nach Handspiel von Pietsch an der Strafraumgrenze noch eine sehr gute Freistoßgelegenheit. Allerdings blieb es beim 1:1.  (Quelle: FP/Michael Schmidt)

Mittweida: Katzer; Wilsdorf (75. Wiedemann), Pietsch, Richter, Marquardt (46. König), Kaltschmidt, Frieden, Hönig, Ryssel, Pittroff, Rauthe
Tore: 0:1 (14.), 1:1 Ryssel (52.)
Zuschauer: 100

 

Lommatzscher SV SV Barkas Frankenberg 0:2 (0:1)

Barkas landet mit 2:0-Sieg Überraschung in Bezirksliga
Frankenberg überzeugte in Lommatzsch mit sicherer Abwehr.

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Barkas Frankenberg haben wohl die Überraschung des Spieltages gelandet. Das Schlusslicht der Staffel Mitte wollte nach den enttäuschenden Auftritten in Freiberg und gegen Freital in Lommatzsch ein Lebenszeichen senden. Mit einem 2:0-Erfolg gelang der Mannschaft das in einer Art und Weise, die selbst die mitgereisten Fans ins Staunen versetzte.
Frankenberg war von Beginn an mit Einsatz bei der Sache, stand sicher in der neu formierten Abwehr und spielte schnell und gefährlich nach vorn. In der 12. Minute verlängerte Tommy Anke einen Flankenball auf den freistehenden Torsten Frank, der zum 1:0 einschob. Mit der Führung im Rücken wurde Barkas noch sicherer und bestimmte das Spiel. Felix Ebert scheiterte nach 18 Minuten mit seinen Schuss an der Latte. Lommatzsch konnte aus dem Spiel heraus hingegen keine Torgefahr erzielen. Bei zwei Eckbällen stellte die Frankenberger Abwehr ihre Lufthoheit unter Beweis.
Nach der Pause war Frankenberg sofort wieder aktiv, setzte den Gastgeber unter Druck. Nach 48 Minuten spielte Ebert Johannes Wendt im Strafraum frei, der vom Torwart gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tommy Anke sicher zum 2:0. Der Gastgeber war nun um eine Antwort bemüht, konnte die Frankenberger Defensive aber kaum in Verlegenheit bringen. Nur in der 76. Minute unterschätzte die Abwehr einen Flankenball, aber Reibetanz rettete zweimal aus Nahdistanz großartig.
Zuvor hatte Barkas es versäumt das Spiel endgültig zu entscheiden. „Der Sieg war hochverdient, hätte aber deutlich höher ausfallen müssen. Dieses positive Erlebnis sollte Ansporn für die kommenden Spiele geben“, sagte Trainer Peter Günther. Einziger Wermutstropfen: Tom Bergmann wird länger ausfallen. Er hat sich das Schlüsselbein gebrochen. (Quelle: FP/kat)

Frankenberg: Reibetanz, Siebert (76. Loos), Stockhecke, Baum, Anke, Antal, Frank, Wendt (63. Tuschy), Bachale, Bergmann (78. Baumgart), Ebert
Tore: 0:1 Frank (12.), 0:2 Anke (48., Foulelfmeter)
Zuschauer: 70

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