23. Spieltag Mittelsachsenliga - Viel Spannung im Abstiegskampf
In der Fußball-Mittelsachsenliga sind noch vier Spieltage auszutragen. Mit dem SV Germania Mittweida steht der Titelträger aber bereits fest.
Für den Mittelsachsenmeister SV Germania Mittweida geht es an den letzten vier Spieltagen um nichts mehr. Ob das für die kommenden Kontrahenten SV Fortuna Langenau (A), SV Barkas Frankenberg (H), TSV Flöha (A) und BSC Motor Rochlitz (H) von Vorteil ist, wird sich zeigen. Die Mittweidaer wollen aber ihrerseits keine Diskussionen aufkommen lassen und die Saison mit vollem Einsatz zu Ende spielen. "Auch wenn die Anspannung im Titelkampf weg ist, nehmen wir die Sache ernst", betonte Germania-Trainer Uwe Schneider. Er werde auch genau drauf schauen, welche Spieler sich hängen lassen und prompt darauf reagieren.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Mai 2012 um 05:21 Uhr |
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22. Spieltag - Mittelsachsenliga
Germania Mittweida steht als Meister der Saison 2011/2012 fest
Die Entscheidung im Kampf um den Meistertitel ist gefallen. Nach dem 4:2-Erfolg über den TSV Großwaltersdorf steht mit dem SV Germania Mittweida der erste Meister Mittelsachsens fest. Bei noch vier anstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Zweitplatzierten BSC Motor Rochlitz uneinholbare 13 Punkte. Die Truppe von Trainer Uwe Schneider hat sich den Titel verdient, wie die folgenden Zahlen nachdrücklich unterstreichen. Der Titelträger stellte mit 74 Toren den erfolgreichsten Angriff und mit nur 15 Gegentreffern die stabilste Abwehr. Von den bisher 22 absolvierten Begegnungen wurde keine verloren - 18 Siege und 4 Unentschieden. Alle 10 bisher absolvierten Heimspiele wurden gewonnen, bei einem Torverhältnis von 40:5. Die Torschützenliste führt Silvio Grötzsch gemeinsam mit dem Rochlitzer Tobias Dennhardt an. Beide haben vier Spieltage vor Saisonende 19 Treffer auf ihrem Konto.
Der Vorstand des KVF Mittelsachsen gratuliert Germania Mittweida zum Titelgewinn und wünscht für die kommende Bezirksligasaison viel Erfolg!
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 07:12 Uhr |
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21. Spieltag - Mittelsachsenliga
Hainichener FV Blau-Gelb – TSV Penig 3:1 (2:0)
Einen Start nach Maß erwischte Hainichen: Keine 60 Sekunden waren gespielt, da traf Nebe bereits zur Führung. Als Sebastian Schulze Mitte der ersten Hälfte mit einem direkten Freistoß auf 2:0 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch die spielstarken Gäste drängten auf den Anschlusstreffer. Zeidler gelang nach knapp einer Stunde Spielzeit dann auch das 1:2. Danach übernahmen aber wieder die Hausherren die Initiative und waren erfolgreich. Toni Schulze machte mit dem dritten Hainichener Treffer in 74. Minute den Dreier perfekt. (Quelle: Freie Presse/eij)
HFV: Bretschneider, Siegel, Nestler, S. Schulze, Weinrich, Schneider, Melzer (61.Seifert), Nebe, Krause, T. Schulze (81. Bierdümpfl), Goldammer.
Penig: Scheel, Junghanns, Ketzel, Rößner, Lindisch, Ruckenbauer, Seidel, Fischer, Berthold, Kühn, Zeidler.
Tore: 1:0 Nebe (1.), 2:0 S. Schulze (19.), 2:1 Zeidler (59.), 3:1 T. Schulze (74.)
Schiedsrichter: Schönberg (Glauchau)
Zuschauer: 50
Zuger SV – SV Barkas Frankenberg 1:3 (1:1)
Die Gäste aus dem Hammertal untermauerten mit ihrem sechsten Sieg im zehnten Auswärtsspiel ihre Stärke auf Gegners Plätzen. Allerdings machte zunächst die Zuger Elf Nägel mit Köpfen und ging früh durch Schulz (6.) in Führung. Nach zwei Siegen ohne Gegentor schien die Elf auch diesmal auf gutem Weg. Doch eine Minute vor dem Halbzeitpfiff schafften die Gäste durch Frank noch den Ausgleichstreffer. In den zweiten 45 Minuten nutzten die Bergmann-Schützlinge ihre Chancen und Siebert (65.) und erneut Frank (75.) trafen zum 3:1-Auswärtserfolg. (Quelle: Freie Presse/eij)
Zug: Ritter, Wolle, Scheider, B. Dittrich, Beer (88. Pfeifer), Schulz, Mittelstädt, Gräser, M. Dittrich (65. Hornauer), Uder, Handrik
Frankenberg: Reibetanz, Uhlig, Stockhecke, Siebert (83. Ryschawy), Baum (58. Bergmann), Tuschy, Anke, Leßmüller, Frank, Ebert (75. Böhme), Herrmann
Tore: 1:0 Schulz (6.). 1:1 Frank (44.), 1:2 Siebert (65.), 1:3 Frank (75.)
Schiedsrichter: Kaden (Hartmannsdorf)
Zuschauer: 95
TSV Dittersbach – SV Hartmannsdorf 3:4 (0:2)
Die torreichste Partie des 21. Spieltages sahen die Zuschauer in Dittersbach. Allerdings standen die Hausherren trotz drei erzielter Tore wieder ohne Punkte da. In den ersten 45 Minuten dominierte der HSV und führte durch Schaarschmidt und Hermsdorf verdientermaßen mit 2:0. Zudem wurden drei dicke Chancen nicht verwertet. Dittersbach gab sich nicht auf und schaffte mit einem Doppelschlag den Ausgleich. In einer nun hektisch geführten Partie antworten die Hartmannsdorfer schnell. Graunitz und Metzner stellten den alten Abstand wieder her. Die Spannung blieb bis zum Abpfiff, da dem TSV in der 83. Minute das 3:4 gelang. (Quelle: Freie Presse/eij)
Dittersbach: Schade, Köhler, Zwinzscher, Mayer, Schramm, Pianezzer, Scheunert, Kunze, Szymanski, Loos, Tietze
Hartmannsdorf: Riedel, Hermsdorf (90. Munke), Hennicke, Nawroth, Graunitz, Kühne, Schaarschmidt (Dietrich), Metzner, Hartenstein, Frieden
Tore: 0:1 Schaarschmidt (16.), 0:2 Hermsdorf (45.), 1:2, 2:2 Zwinzscher (50., 64.), 2:3 Graunitz (68.), 2:4 Metzner (73.), 3:4 Loos (78.)
Schiedsrichter: Hänel (Sayda)
Zuschauer: 25
TSV Großwaltersdorf – BSC Motor Rochlitz 5:2 (2:1)
Wer die Witterung während der Mittelsachsenliga-Partie zwischen dem TSV Großwaltersdorf und dem BSC Motor Rochlitz gestern als "saumäßig" bezeichnete, lag auf keinen Fall daneben. Pünktlich zum Anpfiff begann der Dauerregen, zudem zeigte das Thermometer weniger als 9 Grad. Beide Teams verdienten sich bei der Klassifizierung ihrer Leistungen aber ein viel besseres Prädikat. Ungeachtet der schwierigen Bodenverhältnisse lieferten sie sich ein abwechslungsreiches Duell, in dem die Gastgeber mit 5:2 (2:1) gegen den Tabellenzweiten gewannen.
"Wir haben taktisch klug agiert", lobte TSV-Trainer Rico Günther, dessen Männer die Vierer-Abwehrkette der Rochlitzer nicht nur einmal knackten. Sein Rochlitzer Kollege Günter Dost stellte den Erfolg der Großwaltersdorfer nicht in Frage, ärgerte sich aber über den Linienrichter: "Ich verstehe nicht, warum er bei den beiden letzten Gegentoren kein Abseits angezeigt hat." Dennoch habe der Gegner verdient gewonnen. Im ersten Durchgang habe seine Mannschaft zu wenig aus ihren Chancen gemacht, "dann war unser Mittelfeld nicht mehr präsent", sagte der BSC-Übungsleiter.
Großwaltersdorf begann selbstbewusst und setzte durch Jens Wagner ein erstes Achtungszeichen. Auf der Gegenseite klärte TSV-Schlussmann Rico Kittlaß gegen den durchgebrochenen Benjamin Zschage (15.). Doch in 24. Minute war er machtlos, als Tim Scheibner völlig frei kurz nach der Strafraumgrenze abzog. Anschließend nahm nicht nur der Regen, sondern auch der Druck auf das Großwaltersdorfer Tor zu.
Doch trotz der Überlegenheit des BSC erzielten die Gastgeber das nächste Tor. Marcus Uhlig traf einer halben Stunde zum 1:1. Keine zehn Minuten später legte Kapitän Martin Hohlfeld Wagner die Kugel zum 2:1 auf. Dann musste Kittlaß noch einmal Kopf und Kragen riskieren, auf der Gegenseite fand Stefan Trommler im stark reagierenden Michael Schmidt seinen Meister.
Kurz nach Wiederanpfiff versiebte Erik Sarodnik zwei klare Möglichkeiten. Rochlitz hatte das eigene Konzept offensichtlich in der Kabine vergessen, der Motor der Gäste kam nun mächtig ins Stottern. Martin Hohlfeld besorgte dann das 3:1. Routinier Thomas Brumme hielt den Hoffnungsfunken der Gäste am Glimmen, doch Heiko Dittrich sorgte dafür, das Motor nicht mehr auf Touren kam. Philipp Herold band kurz vor Ultimo den Sack endgültig zu. Und obwohl der Eppendorfer Ortsteil auch nach dem Abpfiff unter grauen Wolken lag, schien für die Gastgeber die Sonne. (Quelle: Freie Presse/kb)
Großwaltersdorf: Kittlaß, Trommler(77. Herold), Maik Hetzel, R. Hohlfeld, Richter, M. Hohlfeld, Sarodnik, Wagner (62. Dittrich), Wulf, Uhlig (88. Marcel Hetzel), Kiel
Rochlitz: Schmidt, Jandt, Saupe, Heinich, Nagel, Brumme, Müller, Dennhardt, Zschage, Scheibner, Spiller (81. Peikert)
Tore: 0:1 Scheibner (24.), 1:1 Uhlig (30.), 2:1 Wagner (38.), 3:1 Dittrich (73.), 3:2 Brumme (76.), 4:2 Herold (87.), 5:2 M. Hohlfeld (89.)
Schiedsrichter: Werner
Zuschauer: 145
Oederaner SC – SV Germania Mittweida 0:5 (0:1)
Der Oederaner SC hat sich gestern bei regenerischem Wetter dem Favoriten aus Mittweida am Ende deutlich geschlagen geben müssen. Dabei hielten die Gastgeber zumindest in der 1. Halbzeit mit und hatten durch einen Freistoß von Syska (11.) und einen Schuss von Keller (15.) durchaus Chancen zur Führung. Danach wurde Germania stärker, hatte aber harte Gegenwehr des OSC zu brechen. Einen Schuss von Kamionka schlug Syska von der Linie (29.). Lässig im OSC-Tor klärte gegen Torjäger Grötzsch (31.). Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für die Gastgeber wurden die Bemühungen des SV Germania belohnt: In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte verwandelte Kamionka einen berechtigten Foulelfmeter. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Gästen das vorentscheidende 2:0 durch einen Kopfball von Marquardt. Sollte sich die Mannschaft von Jochen Laudeley für die 2. Halbzeit Entscheidendes vorgenommen haben, war das Vorhaben spätestens nach dem 0:3 durch Grötzsch nach 55 Minuten Makulatur. Der OSC gab zwar nicht auf, fand aber kein Mittel, das Spiel des designierten Aufsteigers zu unterbinden. Nach einem Abwehrfehler erhöhte Kaltschmidt auf 4:0 für die Germanen. Ernstberger hatte nach schönem Zusammenspiel mit Oehme die Riesenchance zum Ehrentreffer des OSC (88.). Stattdessen erzielte Rauthe in der Schlussminute noch den fünften Treffer. (Quelle: Freie Presse/sri)
Oederan: Lässig, R. Thiele, Syska, Schulze, Schneider, Lohse (84. Oehme), Kühn (46. Ernstberger), Böttcher, K. Thiele, Jäkel, Keller
Mittweida: Katzer, Richter, Marquardt (81. Herrmann), Voigt, Kaltschmidt, Kamionka (79. Scholz), Grötzsch, Schmanteck, Rauthe, Köhler, König (75. Pegorer)
Tore: 0:1 Kamionka (45./FE), 0:2 Marquardt (47.), 0:3 Grötzsch (55.), 0:4 Kaltschmidt (71.), 0:5 Rauthe (90.)
Schiedsrichter: Rabe (Freiberg)
Zuschauer: 91
SV Einheit Bräunsdorf – SV Grün-Weiß Niederwiesa 2:1 (1:1)
Sekunden vor dem Abpfiff sicherte Lars Weyhmann die drei wichtigen Zähler für die Gastgeber. Die Bräunsdorfer verschafften sich damit etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Nach verheißungsvollem Beginn brachte aber zunächst Barnat die Niederwiesaer überraschend in Führung. Danach lief nicht mehr viel bei den Weyhmann-Schützlingen. Klotz gelang aber noch vor dem Seitenwechsel der Ausgleich. In den zweiten 45 Minuten erarbeiteten sich die Hausherren einige Tormöglichkeiten, durften aber erst in der Nachspielzeit jubeln. (Quelle: Freie Presse/eij)
Bräunsdorf: Ewertowski, Bauer, Weiß, Schulze, Grätz, Feldmann, Klotz (60. Matuschek), Schubert (70. Hänig), Gola, Weyhmann, Zeising (57. Schneider)
Niederwiesa: Steinert, Schöne, Barnat, Nestler, Krumme, Lippert, Dietrich, Meier (84. Mäthe), Haase (76. Kaufmann), Troisch, Richter
Tore: 0:1 Barnat (16.); 1:1 Klotz (24.); 2:1 Weyhmann (90. + 3)
Schiedsrichter: Gerlach (Krumhermersdorf)
Zuschauer: 67
SV Fortuna Langenau - TSV Flöha 0:2 (0:0)
Der TSV Flöha kam gegen sehr defensive Gastgeber zu einem verdienten Auswärtssieg. "Das war schon historisch - erstmals habe ich als Trainer mit einer Mannschaft in Langenau gewonnen", sagte Flöhas Trainer Matthias Zänker. Die TSV-Elf diktierte von Beginn an das Geschehen, musste aber bis zur 2. Halbzeit warten, bis Mittmann vom Elfmeterpunkt sowie Eckardt trafen. Fortuna wurde nur bei wenigen Standards gefährlich, wobei Hänsch stets auf dem Posten war. (Quelle: Freie Presse/kbe)
Langenau: F. Seifert, Clausnitzer, Liebscher, D. Nestler, Musch, Eidner, Goldschmidt (80. Tramitz), R. Gratzke, Langer (65. Rusvai), Reyer, Krauße (82. J. Gratzke)
Flöha: Hänsch, M. Horn, Mittmann (65. Lider), Eckardt, Schönherr, R. Horn, Dietel, Polzin, Hoffgaard, Frenzel
Tore: 0:1 Mittmann (62./FE), 0:2 Eckardt (77.)
Schiedsrichter: Siegert (Penig)
Zuschauer: 120 |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Mai 2012 um 13:37 Uhr |
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20. Spieltag - Mittelsachsenliga
BSC Motor Rochlitz - Oederaner SC 4:0 (2:0)
Die Rochlitzer wurden ihrer Favoritenrolle als Tabellenzweiter voll gerecht. Den in der Rückrunde bislang ungeschlagenen Oederanern schmeichelt am Ende das Ergebnis. Denn die Gastgeber hatten noch genügend Chancen zur Resultatserhöhung. Zur Pause trafen der aufgerückte Jandt mit platziertem Schuss ins lange Eck sowie Dennhardt aus Nahdistanz nach Lattenschuss von Brumme. In der zweiten Halbzeit verlängerte Brumme einen weiten Torwartabschlag zum 3:0, ehe nochmals Dennhardt per Solo den Endstand besorgte. (Quelle: Freie Presse/rais)
Rochlitz: Schmidt, Jandt, Saupe (76. Mi. Fischer), M. Heinich, Baumann, Nagel, Brumme, Müller (59. Spiller), Dennhardt, Storl, T. Scheibner (68. Krug)
Oederan: Lässig, Ma. Fischer (76. Thiele), Walter, Schneider, Lohse, Schulze, Keller, Obendorf (56. Oehme), Thiele, Lippold (36. Böttcher), Kühn
Tore: 1:0 Jandt (18.), 2:0 Dennhardt (24.), 3:0 Brumme (64.), 4:0 Dennhardt (85.) Schiedsrichter: Salzer (Annaberg) Zuschauer: 150
SV Germania Mittweida - TSV Dittersbach 9:0 (4:0)
Klar mit 9:0 hat gestern die Elf von Germania Mittweida den TSV Dittersbach abgefertigt. Die Platzherren begannen druckvoll und hatten bereits beim ersten Angriff die Führung auf dem Fuß, König knallte das Leder in aussichtsreicher Position jedoch über das Gehäuse. In der 9. Minute standen gleich zwei Germaniaspieler völlig frei vor dem Tor. Kaltschmidt überließ für Wilsdorf und dieser traf mit platziertem Schuss ins lange Eck zur Führung. In der 12. Minute senkte sich eine Freistoßflanke von Kamionka über den überraschten Dittersbacher Torwart ins Netz. Bis zum nächsten Treffer dauerte es allerdings bis zur 41. Minute als König nach einem Pfostentreffer von Kaltschmidt zum 3:0 abstaubte. Wiederum drei Minuten später war dann Kaltschmidt nach einer gefühlvollen Flanke von Grötzsch per Kopf selbst erfolgreich. Nach dem 5:0 erneut durch Kaltschmidt in der 5o. Minute fielen die Gäste dann völlig zusammen und kassierten weitere Gegentreffer. (Quelle: Freie Presse/smi)
Mittweida: Katzer, Wilsdorf, Richter, Marquardt, Kaltschmidt, Kamionka, Grötzsch (79. Scholz), Schmanteck (72. Lange), Rauthe, Köhler (66. Pegorer), König
Dittersbach: Schade, Köhler, Zwinzscher, Schramm, Mayer (27. Oehlmann), Hinkelmann (57. Büttner), Pianezzer, Scheunert (83. Lehnert), Voigt, Kunze, Szymanski
Tore: 1:0 Wilsdorf (9.), 2:0 Kamionka (12.), 3:0 König (41.), 4:0, 5:0 Kaltschmidt (44., 50.), 6:0 König (57.), 7:0 Pianezzer (60./Eigentor), 8:0 König (63.), 9:0 Grötzsch (79.) Schiedsrichter: Gerlach Zuschauer: 164
TSV Penig - SV Einheit Bräunsdorf 4:1 (1:0)
Das Duell der beiden Kreisliga-Staffelsieger des Vorjahres entschied Gastgeber TSV Penig gegen den SV Einheit Bräunsdorf klar mit 4:1 (1:0) für sich. Schon im Hinspiel hatte Penig einen 2:1-Erfolg gefeiert. Bis auf einen kleinen Hänger in Hälfte zwei dominierte der TSV diese Begegnung und gewann die drei Zähler verdient. Es war bereits der dritte Sieg in Folge für die Lindner-Elf, während die Bräunsdorfer nur einen Zähler aus den vergangenen sechs Partien holen konnten.
Die Hausherren übernahmen in dieser Partie sofort die Initiative und drängten auf ein schnelles Tor. Große Torchancen aus dem Spiel heraus blieben Mangelware. So musste eine Standardsituation zum Führungstreffer herhalten. Mit einem direkt verwandelten Freistoß erzielte Lindisch das 1:0.
Nach Wiederanpfiff jubelten die Gäste, als Weyhmann der 1:1-Ausgleich gelang. Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Doch der Gastgeber fing sich schnell wieder und ging in der 69. Minute durch Seidel in Führung. Trotz Überlegenheit musste Penig bis in die letzte Spielminute um den Dreier bangen. Erst in der 90. Minute erlöste Liebschner mit seinem Treffer die Hausherren und in der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Kremkow sogar noch auf 4:1. (Quelle: Freie Presse/eij)
Penig: Scheel, Junghanns, Ketzel, Seidel (76. Richter), Rößner, Lindisch, Ruckerbauer (40. Kremkow), Fischer, Berthold, Kühn (81. Liebschner), Zeidler
Bräunsdorf: Jähne, Schulze, Weiß, Klotz, Arnhold, Matuschek, Weinhold (71. Matuschek), Weyhmann, Schubert (46. Schneider), Zeisinig, Bauer
Tore: 1:0 Lindisch (33.), 1:1 Weyhmann (56.), 2:1 Seidel (69.), 3:1 Liebschner (90.), 4:1 Kremkow (90.+2) Schiedsrichter: Reiche (Leipzig) Zuschauer: 100
TSV Flöha - TSV Großwaltersdorf 2:3 (1:0)
Der Erfolg wird im Fußball nach wie vor nach Toren und nicht nach Spielanteilen bemessen. Deshalb nahm die "Torfabrik" TSV Großwaltersdorf gegen die "Ballbesitzmeister" vom TSV Flöha alle drei Zähler in den Eppendorfer Ortsteil mit. Die Hausherren gingen 1:0 in Front, kontrollierten das Geschehen und verpassten es trotz einiger Möglichkeiten, bis zur Pause zu erhöhen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich legte Flöha erneut vor (2:1), kassierte später allerdings das 2:2. Kurz vor Feierabend besorgte Abwehrmann Mirko Richter den Endstand zum 3:2. (Quelle: Freie Presse/kbe)
Flöha: Hänsch, Rösch (46. M. Horn), R. Horn, Frenzel, Neugebauer, Dietel, Eckardt, Polzin, Mittmann, Hoffgard (83. Lider), Eckel (63. Schönherr)
Großwaltersdorf: Kittlaß, Richter, Marcel Hetzel, Trommler (69. Morgenstern/90. Bellmann), Maik Hetzel, R. Hohlfeld, M. Hohlfeld, Seifert (2. Sarodnik), Wagner, Wulf, Herold
Tore: 1:0 Hoffgaard (18.), 1:1 Sarodnik (72.), 2:1 Frenzel (76.), 2:2 Wulf (85.), 2:3 Richter (90.) Schiedsrichter: Beckert (Wüstenbrand) Zuschauer: 104
SV Grün-Weiß Niederwiesa - Zuger SV 0:1 (0:0)
Am Sportplatz Niederwiesa wurde ein loderndes Feuer abgebrannt. Leider bezog sich dies nicht im übertragenen Sinne auf das Mittelsachsenliga-Punktspiel zwischen dem SV Grün-Weiß Niederwiesa und dem Zuger SV, das die Gäste 1:0 (0:0) gewannen. Vielmehr hatte sich einige Stunden vor dem Anpfiff auf dem benachbarten Gelände aus bisher noch ungeklärten Gründen der Holzstapel für das Hexenfeuer vorzeitig entzündet. Vielleicht entschieden sich deshalb beide Teams, die Punktspielaufgabe auf dem grünen Rasen des Walter-Reichert-Stadions lieber mit lauwarmem Elan anzugehen. Eventuell war es auch die sommerliche Hitze, die den Kickern auf die Stiefel drückte, eventuell hatte die Qualität der Begegnung auch etwas mit den Besetzungssorgen beider Seiten sowie dem Tabellenbild zu tun.
Vor allem im ersten Durchgang lieferten die beteiligten Akteure fußballerische Schonkost ab. Die Gastgeber begannen zwar engagiert, trafen nach einer Viertelstunde durch Tobias Troisch nur den Außenpfosten, doch mit fortschreitender Spieldauer kam Zug besser in Fahrt. Dennoch fiel keinem der 53 Zuschauer vor lauter Aufregung die Bierflasche aus der Hand, das Drehbuch der Partie blieb zunächst höhepunktfrei. "Die Anzahl der Fehlpässe war vor dem Seitenwechsel sicher sehr hoch", schätzte dann auch Gäste-Trainer Rene Koch realistisch ein.
Kurz nach Wiederanpfiff musste sich Jan Kalina im Kasten des SVN mächtig strecken, um den Rückstand zu verhindern. Auf der anderen Seite fand Denny Richter nach ansprechendem Schuss in Zugs Keeper Janek Steinbach seinen Meister. "Wenn du unten drin stehst, klebt dir das Pech dauerhaft an den Schuhen", klagte Niederwiesas Coach Michael Barth über die Gesamtsituation seines Teams. Nach einem Eckball schlug es dann im Kasten der Grün-Weißen ein. Thomas Wolle kam relativ unbedrängt zum Kopfball (67.). "Wieder war es ein Standard, der uns zum Verhängnis wurde", ärgerte sich Barth, der am kämpferischen Auftritt seiner Elf allerdings keine Abstriche machen wollte. Kurz vor Schluss hätten die Gastgeber fast doch noch einen Punkt mitgenommen. Aber auch die Platzherren hätten durchaus einen Punkt mitnehmen können. Doch Maik Lasch konnte eine Eingabe von Ingo Meier freistehend nicht verwerten, sodass die Hoffnungen des SV Grün Weiß auf den Klassenerhalt derzeit weiterhin nur auf Sparflamme kochen. (Quelle: Freie Presse/Knut Berger)
Niederwiesa: Kalina, Barnat, Nestler, Krumme, Rüger, Lippert, Dietrich (54. Haase), Meier, Lasch, Troisch, Richter
Zug: Steinbach, Meltke, Wolle, Scheider, Dittrich, Beer, Schulze, Mittelstädt, Gräser (78. Scherer), Uder, Handrik
Tore: 0:1 Wolle (67.) Schiedsrichter: Rost (Rochlitz) Zuschauer: 53
SV Barkas Frankenberg – SV Fortuna Langenau 4:1 (3:0)
Der Gastgeber wurde seiner Favoritenrolle gegen den Tabellenvorletzten aus Langenau gerecht und gewann verdient. Bereits beim Seitenwechsel war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Mit einem lupenreinen Hattrick hatte Leßmüller (25., 36., 45.) seine Elf auf die Siegerstraße gebracht. Als Stockhecke nach reichlich einer Stunde auf 4:0 erhöhte, war alles für die Frankenberger gelaufen. Mehr als der Ehrentreffer durch Rick Reyer gelang der Fortuna nicht. Barkas kletterte mit diesem Sieg wieder auf den dritten Platz, Langenau muss weiter um den Klassenerhalt zittern. (Quelle: Freie Presse/eij)
Frankenberg: Reibetanz, Uhlig, Siebert, Baum, Tuschy, Leßmüller (62. Bergmann), Frank, Wendt (26. Stockhecke), Ebert (62. Loos), Ryschawy, Hermann
Langenau: Tramitz, Wanke, Liebscher, Seifert (56. Rusvai), Nestler, Eidner, Musch, R. Gratzke, R. Reyer (83. J. Gratzke), P. Reyer, Krauße
Tore: 1:0 Leßmüller (25.), 2:0 Leßmüller (36.), 3:0 Leßmüller (45.+1), 4:0 Stockhecke (64.), 4:1 R. Reyer Schiedsrichter: Fiebig (Burgstädt) Zuschauer: 160
SV Hartmannsdorf - Hainichener FV Blau-Gelb 0:1 (0:1)
Beide Mannschaften erspielten sich in den 90 Minuten nur wenige Tormöglichkeiten. In einer ausgeglichenen Begegnung nutzen die Blau-Gelben eine davon. In der 38. Minute war Goldammer mit einem Distanzschuss aus gut 25 Meter Torentfernung erfolgreich. Der Ball klatschte an den Innenposten und fand dann den Weg ins Tor. In Hälfte zwei verpassten die Hainichener die Entscheidung, als zwei klare Chancen ausgelassen wurden. (Quelle: Freie Presse/eij)
Hartmannsdorf: Riedel, Hennicke (65. Dietrich), Nawroth, Berthold (67. Bäßler), Graunitz, Frieden, Fuchs, Schaarschmidt, Hermsdorf, Hartenstein, Riemer (55. Munke)
Hainichen: Bretschneider, Siegel, Nestler, Weinrich, Schneider, Melzer (60. Seifert), Nebe, S. Schulze, Goldammer (90. Barkowski), T. Schulze, Krause
Tor: 0:1 Goldammer (38.) Schiedsrichter: Weigelt Zuschauer: 72 |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Mai 2012 um 09:44 Uhr |
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